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09.04.2004

Al Jarreau entdeckt den Jazz wieder

Al Jarreau, Al Jarreau entdeckt den Jazz wieder

Seit ihm 1975 mit "We Got By" der Durchbruch gelang, hat sich Al Jarreau mit seinen Alben rund um den Globus eine stetig wachsende, geardezu fanatisch treue Fangemeinde erworben, der es reichlich egal war, ob Al auf einer Platte musikalisch mehr in Richtung Rhythm'n'Blues, Pop oder Jazz tendierte. Denn an seiner Klasse als Sänger und Interpret änderte die Wahl des Repertoires schließlich nichts. Nicht umsonst gewann der virtuose Vokalist bereits in allen drei Kategorien Grammys.

Dennoch haben die Jazzalben in der Diskographie Al Jarreaus einen ganz besonderen Stellenwert, weil der Sänger gerade seiner Improvisationskunst die ersten großen Erfolge verdankte. Insofern hofften große Teil der Al-Jarreau-Fangemeinde bei jedem neuen Album immer wieder, daß ihr Idol endlich einmal wieder zu seinen musikalischen Wurzeln, nämlich zum reinen Jazz zurückkehren würde.

 

Genau dies tut er auf seinem gerade eingespielten neuen Album "Accentuate The Positive", das im Juni veröffentlicht werden soll. Das Song-Material besteht zum Großteil aus Jazzstandards von u.a. Dizzy Gillespie, Duke Ellington, Bill Evans und Hoagy Carmichael, die von Al freilich in erfrischend moderner Weise neu interpretiert werden. Begleitet wird Al Jarreau u.a. von Saxophonist Keith Anderson (Roy Hargrove's The RH Factor und Les McCann), Gitarrist Anthony Wilson (der auch auf Diana Kralls neuem Album "The Girl In The Other Room" Akzente setzte), Organist Larry Goldings, Bassist Christian McBride und Schlagzeuger Peter Erskine.


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