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18.06.2009

BIOGRAPHIE: ALEXANDRA

Alexandra, BIOGRAPHIE: ALEXANDRA

Man nannte sie den „Senkrechtstarter” im deutschen Showgeschäft, deutsche und österreichische Kritiker erwählten sie zur „beliebtesten Sängerin”. Sie machte eine Tournee mit Adamo, erkor Udo Jürgens zum Komponisten des selbstgetexteten Erfolgschansons „Illusionen” und erklomm mit ihrer LP „Sehnsucht - ein Porträt in Musik” in Windeseile die Hitparaden. Die Rede ist von keiner Geringer als von Alexandra: ein erstaunliches junges Mädchen: grazil, mondän, mit einem Stich ins Romantische. Ein Autounfall beendete am 31. Juli 1969 ihr kurzes Leben. Doch die Legende dieser genialen Musikerin mit der einzigartigen tiefen Stimme lebt bis heute weiter.

An einem Dienstag, dem 19. Mai 1942, wurde Doris Alexandra Treitz in Heydekrug, im schönen Memelland, geboren. Nach der Flucht vor der Roten Armee wuchs sie im hohen Norden Deutschlands auf. Ihre Kinderjahre verbrachte sie in Kiel und Hamburg. Mit 17 besuchte sie nicht nur die Meisterschule für Mode in Hamburg, sondern arbeitete auch in einem Hamburger Hotel als Zimmermädchen, um sich u.a. die erste Gitarre kaufen zu können. Kaum konnte sie die ersten Akkorde greifen, machte sie ihre ersten Erfahrungen als Komponistin und Texterin. Mit 19 Jahren lernte sie den aus Russland stammenden und 30 Jahre älteren Nikolai Nefedov in Hamburg kennen. Mit ihm wollte sie nach Amerika auswandern. Als sie 20 Jahre alt war, erblickte ihr Sohn Alexander das Licht der Welt. Doch schon ein Jahr später ging die Ehe in die Brüche und Nikolai Nefedov wanderte alleine in die USA aus. Alexandra ging eigene Wege und erfüllte sich den Traum  ihre  Karriere als Sängerin oder Schauspielerin anzutreiben und besuchte aus diesem Grund eine Schauspielschule. Nach drei Jahren Margot-Höpfner-Schauspielschule wurde sie sofort an einem Theater in Neumünster engagiert. Außerdem unterschrieb Alexandra einen Vertrag bei dem Schallplattenproduzent Fred Weyrich und Hans R. Beierlein wurde ihr Manager. Der kometenhafte Aufstieg der Sängerin begann.

Mit 25 Jahren hatte sie ihren ersten Hit: „Zigeunerjunge”. „Sehnsucht” folgte und war ihr zweiter großer Erfolg. 1968 erhielt sie die „Goldene Europa“. Die vielsprachige Alexandra fand schnell Kontakt zu französischsprachigen Chansonniers wie Adamo, Gilbert Bécaud und Yves Montand und reiste weiter nach Brasilien, um mit dem Musiker und Sänger Antonio Carlos Jobim zusammenzuarbeiten. Der Fotograf, Kameramann und Regisseur Truck Branss verfilmte 1969 die Reisen für die ARD-Show: „Ein Portrait in Musik“

1969 zog sie von Hamburg nach München in eine Wohnung in München-Nymphenburg um. Sie fuhr ihr erstes großes Auto, ein weißes Mercedes-Coupe. Am Donnerstag, den 31. Juli 1969 kommt es zu einem verhängnisvollen Unfall: Die Sängerin war mit ihrer Mutter und ihrem sechsjährigen Sohn Alexander auf der Fahrt in die Ferien nach Sylt, als ihr Wagen auf einer Kreuzung mit einem Lastzug zusammenstieß. 30 Meter wurde ihr Mercedes mitgeschleift. Alexandras Mutter wurde aus dem Wagen geschleudert und starb kurz nach ihrer Einlieferung ins Krankenhaus. Alexandra selbst lag tot im Wagen. Sohn Alexander kam mit leichten Verletzungen davon. Alexandra wurde nur 27 Jahre alt...


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