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Produktdetail
Alice Cooper, Old School, 00602537166749

Old School

Format:
CD
Label:
Universal Music
VÖ:
09.11.2012
Bestellnr.:
00602537166749
Produktinformation:

Pünktlich zu Halloween erscheint mit “Old School 1964-1974“ ein prächtiges Boxset von Alice Cooper. Seltene persönliche Archiv-Aufnahmen und Raritäten hat der 64jährige Schock-Rocker dafür zusammengestellt. Nach der vergangenes Jahr in Nullkommanichts ausverkauften Super-Deluxe-Edition präsentiert die Neuausgabe von “Old School 1964-1974“ das Glanzstück als (preislich weit günstigere) 4-CD-Special Edition.

Die Verpackung ist auch hier dem zerkratzten-Schultisch-Cover seiner legendären “School's Out“-LP (1972) nachempfunden. Zu hören gibt es frühe Aufnahmen Alice Coopers aus den ersten zehn Jahren seiner Karriere.
Mit dabei sind Rohdiamanten wie die Demos zu “Muscle Of Love“ – dem  letzten Album der originalen Alice Cooper Band. Auch Pre-Production-Versionen von Songs aus “School's Out“ sind zu hören. Außerdem eine Live-Show der heute legendären “Killer“-Tour von 1971, sowie Live-Aufnahmen diverser Shows im Madison Square Garden, neben Demos und Raritäten.

Für's Auge – bei Alice Cooper ja nicht unentscheidend – rundet das Paket ein 60seitiges “Yearbook“-formatiges Buch mit exzellenten Textbeiträgen und raren Fotos ab.
 
Alice Cooper ist nach wie vor obenauf. Der Rockstar aus Detroit schert sich nicht um sein hohes Alter (immerhin ist er Jahrgang 1948), wird über alle Genregrenzen hinweg verehrt (oder zumindest respektvoll belächelt, von denen, die es nicht kapieren). Cooper inszenierte sich stets ein wenig „over the top“, als überdeutlich erkennbare Kunstfigur oder Bühnencharakter. Der Schwer-Metaller besitzt einen feinen Sinn für Selbstironie (ungleich späterer Figuren wie Marilyn Manson).

Um sein Publikum, das große Gesten und Effekte erwartet, bei Laune zu halten, gibt's bei Cooper Rockshows ohne Grenzen: Blutspucken, Foltern, gesprengte Zwangsjacken. Sogar die Werbeclips für eine deutsche Elektrohandelskette (mit Bill Kaulitz von Tokio Hotel) sind noch verdammt lustig. Vor diesem Hintergrund ist die Veröffentlichung von “Old School“ ebenso interessant wie erfreulich, bietet sie doch einen Einblick in Coopers Anfangsjahre, macht ganz nebenher deutlich, dass Alice Cooper auch mal jung war und nicht immer der coole Faltenschläger, der mit Aliens oder Wayne und Garth abhängt. Den Fans, die ihm seit den Anfängen die Treue halten, möchte man hier “Dinge geben, die sie noch nicht gesehen und gehört haben“, kommentiert Coopers Produzent Bob Ezrin. Und das in einer sexy Box, die man für den Rest seines Lebens bewahren kann wie einen Schatz.

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