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07.09.2012

Goldig, verrückt, stürmisch und wild - Alice Francis veröffentlicht ihr Debüt-Album

Auf ihrem Debütalbum “St. James Ballroom” taucht die junge Kölner Sängerin Alice Francis tief in die Musik der Charleston-Ära ein, um sie dann mit zeitgenössischen Mitteln aufzumöbeln und erfrischend neu klingen zu lassen.

Alice Francis, Goldig, verrückt, stürmisch und wild - Alice Francis veröffentlicht ihr Debüt © Mali Lazell

Bis heute sind sich Historiker nicht einig, wie sie die 1920er umschreiben sollen. In Deutschland spricht man von den Goldenen Zwanzigern, in Frankreich nennt man sie die “Années Folles” (die verrückten Jahre) und in den USA etablierte sich der Begriff “Roaring Twenties” (die stürmischen oder wilden Zwanziger). Alice Francis ist auf “St. James Ballroom” gemeinsam mit ihrem Produzenten Goldielocks tief in die aufwühlende Musik dieser Ära eingetaucht. Doch sie hat es nicht bei einem Retro-Trip belassen, sondern die Basiselemente von Charleston, Swing, frühem Jazz und Blues so mit zeitgenössischen Grooves und Mitteln kombiniert, dass eine zugleich irgendwie vertraut klingende, aber doch auch aufregend neue Musik entstand. Ihr Mix ist wie die 1920er Jahre: goldig, verrückt, stürmisch und wild.

Musikalische Zeitreise mit Federschmuck, Zigarettenrauch und Perlenkette

“Es ist wie eine Zeitreise mit Federschmuck, Zigarettenrauch und Perlenkette. Alice Francis führt uns mit ihrem Debütalbum in die zwanziger Jahre, und das mit einer Leichtigkeit, die beeindruckt”, heißt es in der “Melodie & Rhythmus”-Rezension von “St. James Ballroom”. “Doch sie kopiert die Zwanziger nicht. Sie hat ihren eigenen Stil, der weit über dien Charleston hinausgeht. Sie haucht dem Charleston nicht nur neues Leben ein, sie verändert ihn auch, passt ihn der Gegenwart an, und da gehört auch eine kleine Rap-Einlage dazu. Mit ihrer kraftvollen, klaren Stimme verführt und berauscht sie. Francis debütiert mit einem solch eleganten Sound, der vor Charme und Selbstbewusstsein strotzt, dass einem gar nichts anderes übrigbleibt, als sich mitreißen zu lassen.”

Die First Lady der jungen, coolen Swing- und Neo-Charleston-Szene

So wie auf “St. James Ballroom” klingt es, wenn man beinahe 100 Jahre alte Musik entstaubt und mit Witz und Charme für das 21. Jahrhundert aufbereitet. Wer glaubt, dass der Charleston und andere jazzige Musikstile dieser vergangenen Ära nur in Museen und alten Schwarzweißfilmen eine Daseinsberechtigung haben, wird durch Alice Francis’ grandioses Debütalbum eines Besseren belehrt werden. Denn ihr ist mit ihrem Kooperationspartner Goldielocks ein Geniestreich geglückt.

Nie war die Epoche der 1920er Jahre (außer natürlich in diesen selbst) und die daraus abgeleitete Musik so populär wie im Augenblick. Überall in Europa erfreuen sich Elektroswing-Partys und Konzerte entsprechender DJs großer Beliebtheit. Und Alice Francis ist die First Lady dieser jungen, coolen Neo-Charleston-Szene und damit einer der aufregendsten Newcomer des Jahres. Neben ihrer einzigartigen Stimme, die modernen Pop mit der klaren Note von Jazzgrößen wie Billie Holiday oder Eartha Kitt verbindet, sind es vor allem ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten als Songschreiberin, die überzeugen. Wie sehr sie mit ihrer originellen Mischung den Nerv der Zeit trifft, zeigen ihr voller Konzertkalender, die große Resonanz der Medien und die Unterstützung zahlreicher prominenter Künstler. Dazu gehören Remixe von Milk & Sugar, DJ Sepalot (Blumentopf), Matthias Arfmann (Jan Delay) und Parov Stelar, dem derzeit erfolgreichsten DJ der Elektroswing-Szene - den Alice zudem im Herbst auf seiner Tour begleitet.


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