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Alice Sara Ott BACKSTAGE EXCLUSIV

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14.06.2011

Biografie

»Ihre Technik ist atemberaubend, ihr Ton wunderbar vielfältig, von kristallklarer Reinheit bis zu kraftvoller Derbheit, und die Energie, die ihr Spiel vorantreibt, scheint unaufhaltsam.«

The Guardian (London), 18. Februar 2010

Alice Sara Ott wurde 1988 in München geboren und erhielt im Alter von vier Jahren ersten Klavierunterricht. Seither hat die deutsch-japanische Pianistin, die bei Karl-Heinz Kämmerling am Salzburger Mozarteum studierte, zahlreiche bedeutende Wettbewerbe gewonnen und Konzerte in Europa, Japan und den USA gegeben. So erlangte sie zwischen 1995 und 2001 jeweils den Ersten Preis beim Wettbewerb »Jugend musiziert« (mit Auszeichnung), Inter­na­tionalen Steinway-Klavierwettbewerb in Hamburg und Berlin, Internationalen Musikwettbewerb Vittoria Caffa Righetti, Grotrian-Steinweg-Wettbewerb in Braunschweig und Karl-Lang-Wettbewerb in München.

2002 Jüngste Finalistin bei der japanischen Hamamatsu International Piano Academy Competition, wo sie als »beste Nachwuchskünstlerin« ausgezeichnet wird; Erster Preis beim Wettbewerb »Jugend musiziert«; jüngste Preisträgerin mit Auszeichnung bei der Internationalen Sommerakademie in Salzburg

2003 Erster Preis und Sonderpreis des Oberbürgermeisters für die höchste Punktzahl beim Bach-Wettbewerb in Köthen

2004 Gewinnt als jüngste Teilnehmerin den Preis »Silvio Bengalli« beim Klavierwettbewerb Pianello Val Tidone in Italien, wo sie die höchste Punktzahl in der Geschichte des Wett-bewerbs erreicht. Erster Preis beim Grotrian-Steinweg-Wettbewerb. Auf Einladung der angesehenen Pianistin Hiroko Nakamura gibt sie mit großem Erfolg ihr japanisches Solo-Debüt, das von NHK im Rundfunk übertragen wird. Im Rahmenprogramm der Bayreuther Festspiele gibt sie ein Solo-Recital auf Wagners Flügel

2005 Erster Preis beim 4. Internationalen Wettbewerb der EPTA (European Piano Teachers Association). Ihre Aufführung von Tschaikowskys Klavierkonzert Nr.1 mit dem Symphonieorchester von Sapporo in Japan findet viel Beifall und führt zu weiteren Engagements

2006 Auf Einladung von Hiroko Nakamura eröffnet sie die letzte Runde der zehnjährigen Serie »Die 100 Pianisten« in Japan. Zu ihren Konzertauftritten in Europa gehört auch eine begeistert gefeierte Aufführung von Ravels G-dur-Konzert mit dem Tonhalle-Orchester Zürich unter der Leitung von David Zinman

2007 Gefeierte Auftritte im Herkulessaal in München mit Liszts Études d’exécution trans-cendante und beim Klavier-Festival Ruhr, wo sie kurzfristig für Elena Bashkirova auftritt. Beim Schleswig-Holstein Musik Festival springt sie gleich für drei Pianisten ein und erhält sowohl den Sonderpreis des Festivals als auch den Publikumspreis. In Tokio spielt sie jeweils vor ausverkauftem Haus mit dem Yumiuri Nippon Symphony Orchestra in der Opera City Hall und dem Symphonieorchester Kiew in der Suntory Hall. Die Fachzeitschrift Fono Forum wählt sie zum »Besten Nachwuchskünstler des Jahres«

2008 Erster Auftritt in New York mit einem Liszt-Programm im Yamaha Artist Center. In Basel springt sie für Murray Perahia ein und wird mit Standing Ovations für ihre Aufführung von Beethovens »Waldstein-Sonate« und Liszts Études gefeiert. Spielt Liszts Klavierkonzert Nr.1 mit dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra in Tokio, ein Liszt-Programm am Salzburger Mozarteum und Rachmaninows Rhapsodie über ein Thema von Paganini mit dem Symphonieorchester Kiew. Auftritte beim Schleswig-Holstein Musik Festival und beim Davos Festival. Im Oktober unternimmt sie eine Japan-Tournee mit dem Symphonieorchester Island. Alice Sara Ott unterzeichnet einen Exklusivvertrag mit Deutsche Grammophon. Ihre erste Aufnahme für das Gelblabel, Liszts Études d’exécution transcendante, erscheint in Japan

2009 Japan-Tourneen mit dem Symphonieorchester Kiew und dem Orchestra Ensemble Kanazawa, auf dem Programm steht Beethovens Klavierkonzert Nr.5; Konzerte mit den St.Petersburger Symphonikern in St.Petersburg, auf Deutschland-Tournee und im Salzburger Festspielhaus; Hisato Ohzawas Klavierkonzert Nr.3 mit dem Düssel­dorfer Symphonieorchester; Brahms’ Klavierkonzert Nr.2 mit der Philharmonie Baden-Baden; Rachmaninows Paganini-Rhapsodie mit dem Sinfonieorchester des NDR; Ravels G-dur-Konzert mit dem hr-Sinfonieorchester; und Tschaikowskys Konzert Nr.1 mit den Münchner Philharmonikern unter Leitung von Thomas Hengelbrock (Mitschnitt Deutsche Grammophon). Solo-Recitals in Deutschland, Zürich, Madrid und auf Japan-Tournee. Auftritte bei den Schwetzinger Schlossfestspielen, den Festspielen Mecklen­burg-Vorpommern, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Klavier-Festival Ruhr und dem Festival per Piano Solo in Monterubbiano (Italien). Aufnahme sämtlicher Walzer von Chopin, die 2010 erscheint. Internationale Veröffentlichung von Liszts Études

2010 Tschaikowskys Konzert Nr.1 mit dem Stockholmer Königlichen Philharmonischen Orchester in Stockholm und auf Japan-Tournee; Konzerte mit dem Malaysian Phil-harmonic Orchestra, dem dänischen Nationalen Symphonieorchester, dem Japan Philharmonic Orchestra und dem Leipziger MDR Sinfonieorchester; Liszts Konzert Nr.1 mit den Symphonieorchestern von Cincinnati, San Francisco, Tokio und Brasilien; Rachmaninows Paganini-Rhapsodie mit dem Philharmonia Orchestra in Großbritannien; Bachs Konzerte Nr.3 und 5 mit dem Zürcher Kammerorchester; und Grieg mit dem Kyoto Symphony Orchestra. Recitals in Deutschland sowie in Paris, Wien, Luzern und Istanbul. Veröffentlichungen auf Deutsche Grammophon: die Chopin-Walzer sowie die Klavierkonzerte Nr.1 von Tschaikowsky und Liszt mit den Münchner Philharmonikern unter der Leitung von Hengelbrock

6/2010


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