Backstage
Alisa Weilerstein BACKSTAGE EXCLUSIV

Facebook

News

17.11.2014

Alisa Weilerstein und Claudio Abbado vom Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet!

Der Preis der deutschen Schallplattenkritik stellte am 13. November in Bonn seine neue Vierteljahresliste vor. In der Kategorie Orchestermusik wurden Claudio Abbado und Alisa Weilerstein ausgezeichnet und auf die Bestenliste gesetzt.

Alisa Weilerstein, Weilerstein und Abbado vom Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet! © Abbado: Fred Toulet / Weilerstein: Robin Thomson

140 Juroren haben in 29 Kategorien die Neuveröffentlichungen auf dem Ton- und Bildtonträgermarkt aus dem dritten Quartal 2014 geprüft und 227 Titel für die Longlist nominiert. 28 Titel davon schafften es auf die Bestenliste, darunter die Dvořák-Aufnahme von Cellistin Alisa Weilerstein und, post mortem, an den Dirigenten Claudio Abbado für seine letzte Bruckner-Aufnahme.

Die Jury über Weilersteins Dvořák-Aufnahme: "Nicht nur ihre seelenvoll beredte Interpretation, auch ihre überragende technische Souveränität lassen aufhorchen. Kompetentere Partner als die Tschechische Philharmonie und Jirí Bélohlávek kann man sich bei Dvořáks Musik ohnehin kaum wünschen." Lesen Sie hier die Rezension auf KlassikAkzente: "Unbändige Sehnsucht - Star-Cellistin Alisa Weilerstein spielt Antonín Dvořák".

Die Jury über Abbados Bruckner-Aufnahme: "Der Dirigent Claudio Abbado verabschiedete sich im August 2013 von dem von ihm so geschätzten Podium in Luzern mit Anton Bruckners seltsam vollendet unvollendeter Neunter. Es war eine Aufführung, die in ihrer fast schon erschreckend abgründigen Intensität bis heute nachklingt: als ein großer Abgesang, von erhabener Spannung und berückenden Schwebezuständen kündend, ohne die quälenden Emotionen einer dunklen Tragik, aber mit weit ausgreifenden, atmenden Bögen und einem in die Ferne gerichteten Blick." Lesen Sie hier die Rezension "Verklärte Klänge - Claudio Abbados letzter Auftritt mit Bruckners Neunter" auf KlassikAkzente.

Weitere Bestenlisten-Titel gehen an den Film-Porträt des amerikanischen Jazzsaxophonisten Charles Lloyd - Arrows Into Infinity. In der Kategorie Oper siegte Arnold Schönbergs "Moses und Aron" mit Sylvain Cambreling und dem exzellenten SWR Symphonieorchester Baden-Baden und Freiburg, in der Kategorie Klassisches Lied der Bariton Christian Gerhaher mit seinem neuen Schubertalbum "Nachtviolen", und in der Kategorie Historische Aufnahmen die Wiederveröffentlichung sämtlicher DG-Orchesteraufnahmen von Ferenc Fricsay. Die Jazz-Juroren entschieden sich für die Vokal-Kunst der Italienerin Anna Lauvergnac und den mediterranen Kammerjazz des Louis Sclavis Quartet, für die Aufnahme von "Silk And Salt Melodies".

Die komplette aktuelle Bestenliste mit den Begründungen der Jury ist online und als pdf-Dokument zu finden auf der Schallplattenkritik-Seite.


KOMMENTARE

Kommentar speichern