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20.10.2015

Besuch in der Traumfabrik - Andrea Bocellis Album "Cinema"

Andrea Bocelli hatte schon immer ein Faible für gute Filmmusik. Jetzt hat der italienische Star-Tenor ein ganzes Album mit unwiderstehlicher Film-Musik zusammengestellt und eingesungen.

Andrea Bocelli, Besuch in der Traumfabrik - Andrea Bocellis Album Cinema © Universal

Andrea Bocelli ist ein musikalisches Phänomen und mit über 80 Millionen verkaufter Alben der erfolgreichste Tenor der Welt. Ob mit Oper, Lied oder bei Ausflügen in die Popmusik - seine künstlerischen Interpretationen der verschiedenen Musikstile sind stets perfekt und stecken zugleich voller Gefühl - das macht den italienischen Sänger so besonders.

Persönliches Herzblut-Projekt

Mit dem aktuellen Album, das am 23. Oktober 2015 erscheint, hat sich Andrea Bocelli selbst einen lang gehegten Wunsch erfüllt und ist tief in die Welt der Filmmusik eingetaucht. Die strotzt nur so vor wunderbaren Melodien, Ohrwürmern und potenziellen Lieblingssongs. Ob berühmte alte Streifen wie "Doktor Schiwago", "Love Story" oder "Der Pate", charmante Film-Klassiker wie "Breakfast at Tiffany's", oscarprämierte Hollywood-Blockbuster wie "Gladiator", bittersüße kleine Geschichten wie "Das Leben ist schön" oder Musical-Hits wie "Evita" und "West Side Story" - sie alle eint die große musikalische Ausdruckskraft.. Die 16 Songs präsentieren ein weites Spektrum verschiedener Themen, Stile und Besetzungen, das perfekt zu dem vielseitigen Sänger passt. Die neu entstandenen Arrangements wechseln von klassischer Orchesterbegleitung im Nu zu lässigem Big Band-Sound oder versprühen Salonmusik-Flair.

Sprachliches Multitalent

Der Tenor hat die 16 Songs in fünf verschiedenen Sprachen aufgenommen, denn jede einzelne hat auch musikalisch einen starken Ausdruck und bestimmt den Charakter der Stücke mit. So wechselt Andrea Bocelli manchmal auch innerhalb eines Songs vom Englischen ins Italienische, hat den Text in freien Übersetzungen umgeschrieben oder garniert die Worte mit rhythmischen Experimenten. In "Love Story" überrascht der Tenor die Ohren mit lateinamerikanischen Einflüssen, aus "Don't Cry for Me Argentina" wurde kurzerhand "No llores por mí, Argentina", weil Evita ursprünglich auf Spanisch zu ihrem Volk gesprochen hat und mit dem sizilianischen Dialekt in "Brucia la terra" aus dem Soundtrack zu "Der Pate" schafft Andrea Bocelli die passende Stimmung des süditalienischen Mafia-Milieus. So beweist der Sänger neben seiner außerordentlichen sprachlichen Versiertheit auch ein großes Gespür für viele verschiedene emotionale Farben, die alleine durch die Musik bereits im Kopf eine Fülle von Bildern entstehen lassen.

Perfektes Team

Ein besonderes Highlight sind auch die Songs, in denen der Tenor im Rahmen der Aufnahmen nicht alleine vor dem Mikrofon stand. Gemeinsam mit der erfolgreichen jungen Popmusiksängerin Ariana Grande interpretiert Andrea Bocelli das berührende Duett "E più ti penso" aus "Once upon a time in America", im Duett mit seiner Ehefrau Veronica Berti erweckt er die leichtfüßige Swing-Nummer "Cheek to cheek" aus dem Fred Astaire-Film "Top Hat" von 1935 zum Leben und gemeinsam mit der amerikanischen Sängerin Nicole Scherzinger präsentiert er Evitas berühmte Hymne "No llores por mí Argentina".

Hinter den Mikrofonen agierte exakt die gleiche Crew, wie bei den Aufnahmen zu Andrea Bocellis umjubeltem Album "Amore" aus dem Jahr 2006, das sich international mehr als 3,7 Millionen Mal verkauft hat. So bringt auch "Cinema" alles mit, was eine erfolgreiche Aufnahme braucht: Wunderbare Musik, fabelhafte Interpreten und eine Menge Know-how im Hintergrund. Großes Kino!

 


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