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21.07.2009

Von Napoleon und einem Jus-Studenten aus der Steiermark

212 Jahre ist es nun her, als am 4. Mai 1797 der Waffenstillstand von Leoben ausgerufen wurde und die Besatzungstruppen Napoleons die Steiermark wieder verließen. Einer aus der Armee des kleinen Korsen hatte aber den Heimweg offenbar nicht angetreten. Der blieb da und dieser Monsieur Gabalier setzte weitere kleine Gabaliers in die Welt und einer von ihnen, studiert heute in Graz Jus: Andreas Gabalier, ein 24 Jahre junger, heimatverbundener Skorpion.

Andreas kennt die Berge der Steiermark (und andere Gipfel Österreichs) als aktiver Alpinkletterer der nicht nur die Brotzeit sondern auch nicht selten sein Instrument mit rauf auf den Berg schleppt.

‚Das schönste ist, wenn du nach einem Aufstieg bei der Hütte angekommen bist, die Knopfharmonika rausholst und drauf spielst’, sagt er. Eigene Lieder sind es zumeist.

Eigene Kompositionen. In ihrer Struktur für sich stehend. Er ist, wenn man so will, eine Art Liedermacher auf seiner Harmonika. Die musikalischen Wurzeln finden sich in der Volksmusik, der Drang sich mit anderen Genres zu verbinden ist sympathisch und hat seinen Reiz. Spielerisch bewegt er sich in seiner Musik. Verbindet Tradition mit modernem.

Die Ehrlichkeit, Bodenständigkeit, das ist wo er sich wohl fühlt und was ihm auch zu seinem Studienfach Jus geführt hat. Andreas Gabalier ist ein junger Mann der zur Natur gefunden hat und aus ihr seine Kraft schöpft. In seinem Logbuch, in welchem er genau Buch darüber führt wann, wo und mit wem er welche Bergtour gemacht hat, kleben Fotos. Fotos die auch im Internet auf seiner Homepage andreas-gabalier.at zu sehen sind.

‚Die Bilder hab ich alle selbst gemacht. Es sind Erinnerungen an die Touren, sie sagen für mich sehr viel aus. Es ist diese Ruhe und Schönheit der Natur die da drin stecken, die ich auch in meine Musik einfließen lassen möchte’ und auf die Frage wie es denn aussieht mit einer Besteigung des Himalaja, da winkt Andreas Gabalier ab und meint nur lachend, dass sich ein ‚armer Student aus Graz gerade noch den Sprit bis in die Obersteiermark leisten kann’.

Vielleicht ist das jetzt noch so, aber die Musikszene ist gerade dabei den Mann zu entdecken. Er wird als großes Talent gehandelt. Ein in seiner Form sehr seltener Rohdiamant. Und wenn man das Lächeln der Auguren deuten darf, dann wird sich wohl in absehbarer Zeit mehr als ein voller Tank für Andreas Gabalier ausgehen.


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