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04.08.2015

Vorzeitige Verlängerung – Andris Nelsons bleibt bis 2022 Chefdirigent beim Boston Symphony Orchestra

Gerade mal seit einem Jahr schwingt Andris Nelsons das Zepter in Boston und wurde dafür mit einer vorzeitigen Vertragsverlängerung belohnt.

Andris Nelsons, Vorzeitige Verlängerung – Andris Nelsons bleibt bis 2022 Chefdirigent beim Boston Symphony Orchestra © Marco Borggreve / DG

Ein Sommermärchen in Massachusetts – Am Montag, den 03. August 2015, gab das Boston Symphony Orchestra (BSO) bekannt, den Vertrag mit seinem jungen Chefdirigenten Andris Nelsons vorzeitig zu verlängern. Der bisherige Fünfjahresvertrag wird durch einen Achtjahresvertrag, bis zur Saison 2021/22, ersetzt. Nelsons hatte seine Position als musikalischer Leiter des berühmten Orchesters erst 2014 angetreten und war damit der jüngste Chefdirigent der Boston Symphony seit mehr als 100 Jahren.

Andris Nelsons: "Ein aufregendes neues Kapitel in meinem musikalischen Leben beginnt"

In einer ersten Stellungnahme zeigte sich Andris Nelsons erfreut über das ihm entgegen gebrachte Vertrauen seitens des Orchesters. "Für mich und das Orchester ist es eine einzigartige Möglichkeit noch intensiver miteinander zu arbeiten, sowohl künstlerisch, als auch musikalisch." BSO-Geschäftsführer Mark Volpe ist sich sicher, "unter Andris Nelsons 'Führung' wird das Boston Symphony Orchestra in eine neue, aufregende Ära eintreten."

Andris Nelsons: "Es wird eine aufregende Zeit"

Neben zahlreichen Umstrukturierungsmaßnahmen gewährte das Boston Symphony Orchestra einen kleinen Ausblick in die Zukunft. So wolle man jährliche Touren im Stil der kommenden Europatour vom 22. August bis 5. September 2015, Jubiläums- und Sommerkonzerte veranstalten. Darüber hinaus plane man weitere Veröffentlichungen, auch weiterhin mit einem Fokus auf die Musik von Schostakowitsch. Den Grundstein für einen Zyklus legten Nelsons und das Orchester bereits mit dem am 31. Juli 2015, unter dem Dach der Deutschen Grammophon, veröffentlichten Projekt "Shostakovich Under Stalin's Shadow - Symphony No. 10". James Sommerville, Horn, BSO: "Wir freuen uns auf die gemeinsame und glorreiche Zukunft mit  Maestro Andris Nelsons."


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