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12.10.2005

Mutter eröffnet das Mozart-Jahr

Anne-Sophie Mutter, Mutter eröffnet das Mozart-Jahr

Es gibt Komponisten, die begleiten einen Künstler ein Leben lang. Für Anne-Sophie Mutter gehört Wolfgang Amadeus Mozart zu den großen und anhaltenden Herausforderungen. Denn seine Werke präsentierten sich in immer neuen Facetten, je nachdem, aus welcher Perspektive und mit welcher Erfahrung man sich ihnen nähert. Zur Eröffnung des Mozart-Jahrs 2006 hat sich die Star-Geigerin daher als Solistin und Orchesterleiterin gemeinsam mit den Londoner Philharmonikern der fünf Violinkonzerte und gemeinsam mit dem Bratschisten Yuri Bashmet der "Sinfonia Concertante in Es-Dur K. 364" angenommen. Und sie setzt damit die Messlatte für neue Einspielungen von Werken des Salzburger Meisters hoch.

Den ersten öffentlichen Mozart spiele Mutter im Alter von neun Jahren. Es handelte sich um das zweite Violinkonzert und begleitet wurde sie damals von einem Provinzorchester. Bereits vier Jahre später wurde sie von keinem Geringeren als Herbert von Karajan sekundiert, als sie sich in Salzburg der Hautevolee des klassischen Konzertpublikums mit dem G-Dur-Konzert vorstellte. Seitdem ist Mozart in ihrer Gedankenwelt verankert und beeinflusst indirekt durch seine musikalische Autorität in Fragen des Geschmacks und der Gestaltung sogar die Interpretation zeitgenössischer Werke. Er ist ein Fixpunkt und zugleich eine Variable, die bei Mutter das Bedürfnis nach Perfektion auf den Plan ruft: "Ich hatte die Idee vor sechs Jahren, als sich die Möglichkeit abzeichnete, die Konzerte ohne Dirigenten zu spielen. Ich spürte plötzlich den dringenden Wunsch, es 'dieses Mal richtig zu machen!'. Ich will aber keineswegs behaupten, dass meine Auffassung von Mozart die letztgültige ist. Mozart braucht meine Unterstützung nicht - er wird noch leben, wenn ich längst vergessen bin. Ich habe mich daher für das Projekt entschieden, weil ich diese Musik so sehr liebe, weil sie mir Schauer über den Rücken jagt und mich zu Tränen rührt und weil sie die Zuhörer berührt. Das Projekt soll Mozart feiern. Ich hoffe, es gibt für die Zuhörer ein paar positive Neuentdeckungen, aber diese Aufnahmen sollen die bereits vorhandenen nicht ersetzten."


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