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14.10.2005

Biografie Anne-Sophie Mutter

Anne-Sophie Mutters Konzertkalender für das Jahr 2004 umfasst ebenso Werke des Stan­dardrepertoires wie Kompositionen, die neu für ihre Zuhörer sind; Kammermusik und Or­chesterwerke stehen gleichberechtigt nebeneinander. Die Geigerin nutzt zudem ihre Popu­larität für Benefizprojekte und fördert den musikalischen Nachwuchs.

Anne-Sophie Mutter tritt 2004 mit Spitzenorchestern in London (London Philharmonic Or­chestra), Mailand, New York, Oslo, Paris, Pittsburgh und Warschau auf und arbeitet mit den Dirigenten Pierre Boulez, Kurt Masur, Riccardo Muti und André Previn. Ihre kammermu­sikalischen Partner sind Lynn Harrell, Daniel Müller-Schott und André Previn. Auf dem Programm stehen u. a. große traditionelle Meisterwerke wie Violinkonzerte von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven und Johannes Brahms sowie Kammermusik von Beethoven und Brahms.

Ein besonderes Interesse der Künstlerin gilt der zeitgenössischen Violinliteratur. 2004 spielt sie mehrere Werke, die für sie komponiert und ihr gewidmet wurden: Henri Dutilleux' Noc­turne »Sur le même accord« (u. a. als nordamerikanische Erstaufführung), Witold Lutosław­skis Partita, Interludium und Chain 2, Wolfgang Rihms Gesungene Zeit und André Previns Violinkonzert »Anne-Sophie«. Für 2006 sind Uraufführungen von Werken geplant, die Pierre Boulez und Sofia Gubaidulina für sie geschrieben haben. Auch Kompositionen von Norbert Moret, Krzysztof Penderecki und Sebastian Currier sind ihr gewidmet.

1987 gründete Anne-Sophie Mutter die Rudolf-Eberle-Stiftung, die junge Streicher europa­weit fördert. Dieser Stiftung wurde im Herbst 1997 der in München beheimatete Freundes­kreis der Anne-Sophie-Mutter-Stiftung zur Seite gestellt, der weltweit tätig ist.

Große Bedeutung hat für Anne-Sophie Mutter die Arbeit an medizinischen und sozialen Pro­blemen unserer Zeit. Sie unterstützt diese Anliegen durch regelmäßige Benefizkonzerte. Im Oktober 2003 spendete sie den Erlös von drei Konzerten mit den Berliner Philharmonikern der Stiftung Weimarer Klassik zugunsten der Herzogin Anna Amalia Bibliothek.

Ihre erste Einspielung für Deutsche Grammophon machte Anne-Sophie Mutter im Alter von 14 Jahren. Für ihre zahlreichen Plattenaufnahmen erhielt sie unter anderem den Deutschen Schallplattenpreis, den Record Academy Prize (Japan), den Grand Prix du disque (Fran­kreich), den International Record Critics Award (New York) und mehrere Grammys.

Im Laufe der letzten Jahre wurde Anne-Sophie Mutter mit zahlreichen hohen Auszeich­nungen geehrt. Sie ist Trägerin des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse, des Bayerischen Ver­dienstordens, der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg und des Österrei­chischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst. Im Januar 2002 erhielt sie den Bayeri­schen Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst sowie den Kulturellen Ehrenpreis der Landeshauptstadt München. Im Juni 2003 verlieh ihr das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst die Auszeichnung »Pro Meritis Scientiae et Litterarum«.

9/2004


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