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27.05.2016

"Keeping The Peace" ist da: Das zweite Arthur Beatrice-Album könnte sich kaum stärker von seinem Vorgänger unterscheiden

In 2014 handelte man sie schon als die neuen The XX, in 2016 singt die neu ernannte Frontfrau Ella Girardot allein: Mit "Keeping The Peace" veröffentlicht das Londoner Quartett Arthur Beatrice sein zweites Album. Das Besondere: Der "Working Out"-Nachfolger könnte sich kaum stärker von seinem Vorgänger unterscheiden. Dabei ist "Keeping The Peace" trotzdem genauso hörenswert - wie schon die Vorabtracks "Who Returned", "Real Life", "Every Cell" und "Since We Were Kids" bewiesen. 

Die Entscheidung zur musikalischen Veränderung wurde innerhalb der Band ausführlich diskutiert und gemeinsam getroffen – ein Zeichen dafür, dass alle das Projekt in eine neue, klare Richtung treiben wollten. In 2014 klang die Formation mysteriös - ihr Sound war minimaler Pop irgendwo zwischen den Einflüssen aus R&B und Indie. In 2016 setzen Arthur Beatrice noch einen drauf, flechten Electronic-Einflüsse in ihre Musik und schaffen Melodien, die eine dunkle Version von Pop erklingen lassen. 

Diese musikalische Entwicklung ist auch auf die neuen Produzenten Floating Points und New Jackson zurück zu führen, die sich Arthur Beatrice ins Studio holten. Diese Zusammenarbeit eröffnete ihrem Sound eine neue Dimension. Unter anderem lernten sie das London Contemporary Orchestra kennen, deren üppige Streicherklänge, triumphale Bläsersätze und dramatischen Horn-Fanfaren die träumerischen Pop-Hooks in etwas ganz Eigenständiges verwandeln. Eine mutige Entscheidung, die die Band jedoch nie in Frage stellte. 

Als weiteren "Externen" holten Arthur Beatrice den Toningenieur und Ko-Produzenten Matt Wiggins an Bord, der als Techniker für Paul Epworth bereits mit Größen wie Adele, Paul McCartney und Lana Del Rey gearbeitet hat. Die Partnerschaft brachte einen weiteren Schuss neuer kreativer Energie in die Band. Das Ergebnis ist eine Platte, die ihrem hohen Anspruch gerecht wird. In einem Pop-Umfeld, das Exzess zum höchsten Gut erhoben hat, gelingt Arthur Beatrice das seltene Kunststück, gleichzeitig großartig und intim zu sein, überwältigend und doch zart.

Arthur Beatrice Album "Keeping The Peace"


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