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19.02.2015

Barocke Experimentierfreude - Avi Avital spielt Vivaldi

Mit seinem neuen Album kehrt Avi Avital zu den Wurzeln seines Instruments zurück. Antonio Vivaldis Werke sind ein Schlaraffenland für die Mandoline und Avi Avital erweckt mit der Musik virtuos den Geist des barocken Venedigs zum Leben.

Avi Avital, Barocke Experimentierfreude - Avi Avital spielt Vivaldi © Harald Hoffmann / DG

Vier Konzerte hat Avi Avital auserkoren, um die vielen musikalischen Farben des italienischen Barockkomponisten mit der Mandoline zum Leuchten zu bringen. Die Solokonzerte werden durch Vivaldis Triosonate RV 82 für Violine, Laute und Mandoline und das traditionelle venezianische Gondellied "La biondina in gondoleta" ergänzt, das der Tenor Juan Diego Florez mit viel Charme interpretiert. So zeichnet die Musik mit komplexen Klangfarben die unwiderstehliche romantische Stimmung in der Lagunenstadt nach. Detailreiche Bearbeitungen zweier Violinkonzerte des venezianischen Komponisten erklingen durch die virtuose Fingerfertigkeit des israelischen Künstlers aufregend neu.

Mit dem Album hat Avi Avital eine Hommage auf Antonio Vivaldi geschaffen und lädt dazu ein, die musikalische Welt des Italieners einmal aus einer neuen Perspektive zu erkunden. Avi Avital präsentiert wieder einmal eine unermüdliche und kompromisslose Experimentierfreude, deren Funke sofort auf den Hörer überspringt. Die Herangehensweise des israelischen Mandolinisten ist so leidenschaftlich und modern, dass man völlig vergisst, dass die Stücke bereits vor knapp 300 Jahren entstanden sind.

Wer es bis zur Veröffentlichung des Albums kaum noch aushält, der kann sich vorweg die Wartezeit mit einer Single auf Spotify und dem spannenden Musikvideo zu Antonio Vivaldis "Sommer" versüßen.

 


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