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Bert Kaempfert And His Orchestra BACKSTAGE EXCLUSIV

Aktuelles Album

Produktdetail
Bert Kaempfert And His Orchestra, Let's Go Bowling, 00602527864822

Let's Go Bowling

Format:
CD
Label:
Polydor
VÖ:
16.12.2011
Bestellnr.:
00602527864822
Produktinformation:

Gut dreißig Jahre nach seinem tragischen frühen Tod bekommt der Komponist und Arrangeur Bert Kaempfert immer wieder neue Fans. Im nervösen 21. Jahrhundert ist Kaempferts harmonischer, seelenruhiger Sound womöglich noch wertvoller als zu Lebzeiten des Big-Bandleaders.

Ein fantastisches Füllhorn, schier unerschöpflich, ist dabei der Backkatalog des Easy-Listening-Meisters. Seit der im Herbst 2009 gestarteten Wiederveröffentlichungs-Kampagne von Original-Studio-LPs Kaempferts der 1950er, 60er und 70er sind 26 seiner Alben remastered auf CD erschienen: mit der Coveroptik der Original-Titel und mit originalen Liner Notes und Fotos im Artwork. Verblüffend ist die Resonanz ausgefallen! Jahrelang hatten Fans auf klanglich überarbeitete CD-Neuauflagen seiner Original-LPs gewartet.

Nach der vierten Kaempfert-Staffel, die im Frühjahr 2011 erschien, gibt es im Dezember 2011 einen höchst ansehnlichen Neuzugang aus dem Katalog Bert Kaempferts: seine LP „Let´s Go Bowling“. Erstmals 1964 als LP veröffentlicht, versammelt „Let´s Go Bowling“ Aufnahmen, die Kaempfert zwischen 1959 und 1964 einspielte. Vier Titel des Albums sind bisher in Deutschland noch nie auf CD erschienen.

Bowling, ja, das passt zu Bert Kaempfert. Ein Sport, bei dem man elegant angezogen sein- und sogar ein gepflegtes Getränk zu sich nehmen darf. Aus der Hüfte heraus warf der „lazy Guy“ (James Last liebevoll über Bert Kaempfert) auf „Let´s Go Bowling“ 14 magische musikalische Momentaufnahmen auf die Bahn. Swingend, cool und herzlich geht es beim Bowling mit Bert zu, zärtlich und verspielt.

Eine richtig schöne Weihnachtskomposition ist „Holiday For Bells“. Fest-fröhliche Stimmung verbreitet auch Kaempferts Stück „Imbote“ vom Album. Dann schickt uns Kaempfert durch Europa. Zunächst auf „Holiday In Scotland“ (unverkennbar adaptiert er dort „Scotland The Brave“, die inoffizielle Hymne Schottlands). Danach erklingen Trompeten und Gitarren, man spürt förmlich die Sonne auf der Plaza, am „Sunday In Madrid“. Trunken tanzend und romantisch ist seine Version von „To Know Him Is To Love Him“ („Nur du, du, du“), bevor sich Kaempfert mit einem leisen, rührenden „Danke schön“ von uns verabschiedet.

Alle Zutaten des Kaempfert-Sounds kommen auf diesem Album seiner „klassischen Phase“ der 1960er zum Tragen: der kolossale Knackbass, die bravourösen Bläser, fantastische Frauenchöre und vor allem: der subtile Kaempfert´sche Groove.
Ein Volltreffer!

Bert Kaempfert ist der bislang erste deutsche Musiker in der renommierten US-amerikanischen Songwriters Hall of Fame. Dort sitzt der Hamburger selig neben Duke Ellington, George Gershwin oder Cole Porter.

Der Autor von „Stangers In The Night“ und „Spanish Eyes“ war ein absoluter Könner darin, die populäre Musik seiner Zeit, egal ob von Elvis, den Beatles oder von Isaac Hayes, in eine Form zu bringen, die „keinem wehtut“ (Kaempfert über Kaempfert). Die sich zurück nimmt, nicht polarisiert. Präzise und leichtfüßig in Einem, sind Kaempferts Kreationen zeitlos geworden.

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