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(Remastered Limited Edition + Download)

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17.03.2011

Definitive Meisterwerke von Miles Davis und Bill Evans

In seiner preisgünstigen "Definitive"-Serie bietet Concord als Digitalalben zwei Compilations mit je zwei Dutzend historischen Aufnahmen von Trompeter Miles Davis und Pianist Bill Evans

Bill Evans, Definitive Meisterwerke von Miles Davis und Bill Evans © Verve / Universal Music

Gemeinsam schrieben sie Ende der 1950er Jahre Jazzgeschichte und etablierten sich als prägende Gestalten des modernen Jazz. Nun erscheinen parallel zwei umfangreiche Compilations mit epochalen Aufnahmen von Bill Evans und Miles Davis. Während die 24 Einspielungen des Trompeters aus den Jahren stammen, die der Gründung seines legendären Sextetts mit Bill Evans unmittelbar vorangingen, umspannen die 25 gesammelten Aufnahmen des Pianisten einen größeren Zeitraum, der von 1956 bis 1977 reicht.

“Zweck der Kollektion ist, einen vollen, definitiven Überblick dieser sehr speziellen Periode in Miles’ Karriere zu bieten”, merkt Jazzhistoriker Ashley Kahn zu “The Definitive Miles Davis On Prestige” an. “Der Fokus liegt auf der nahezu sechsjährigen Phase (1951-56), in der der Trompeter exklusiv bei Prestige unter Vertrag war.” In dieser relativ kurzen Zeit entwickelte sich Miles Davis als Musiker und Bandleader enorm. Zu den absoluten Highlights zählen natürlich die Quintett-Aufnahmen mit John Coltrane, Red Garland, Paul Chambers und Philly Joe Jones.

“The Definitive Bill Evans On Riverside And Fantasy” porträtiert die Karriere von Bill Evans über zwei Jahrzehnte hinweg. “Man wird nur mit Mühe einen bekannten Jazzpianisten finden, der nach den 1960er Jahren seine Karriere begann und nicht von Bill Evans beeinflusst wurde”, meint Jazzjournalist Doug Ramsay, der die Linernotes zur CD-Ausgabe verfasste. “Tatsächlich änderten viele längst arrivierte Pianisten ihren Stil, nachdem sie Evans gehört hatten.” Evans’ legendäre Riverside-Sessions überschatten in der öffentlichen Wahrnehmung oft seine später für das Fantasy-Label gemachten Aufnahmen. Deshalb seien diese Einspielungen, die er mit Größen wie Eddie Gomez, Kenny Burrell, Lee Konitz, Tony Bennett, Ray Brown und Philly Joe Jones machte, allen Jazzfans noch einmal besonders ans Herz und Ohr gelegt.


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