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27.05.2016

Virtuose Vibes - Mit dem Album "Stereotypes" präsentieren Black Violin Geigenkunst mal von einer anderen Seite

Musikalische Vielfalt kennt keine Grenzen. Das neue Album von Black Violin mixt groovige Hip Hop Beats mit klassischer Virtuosität und ist der perfekte Botschafter für künstlerische Experimentierfreude.

Die beiden amerikanischen Musiker Kevin "Kev Marcus" Sylvester und Wilner "Wil B." Baptiste verabschieden sich mit ihrem Album "Stereotypes" von allen Klischees, die Geige und Bratsche anhaften und präsentieren sich mit ihren Instrumenten als aufgeschlossene und vielseitige Allroundkünstler. Dem groovigen Charme des neuen Albums kann man sich kaum entziehen. Keinen geringeren als den amerikanischen MC Pharoahe Monch "Invisible" haben Kev Marcus und Wil B. dafür ins Boot geholt. Der Mix aus den Beats, der Stimme von Pharoahe Monch und den virtuosen Passagen der Instrumentalisten kreiert eine einzigartige Atmosphäre irgendwo zwischen Gangster-Rap und Konzertsaal.

Musikalische Abenteuerlust

Kev Marcus und Wil B. stammen aus Fort Lauderdale in Florida und haben eine klassische Ausbildung durchlaufen, das verrät auch die Präzision und Perfektion, mit der sie sich auf ihren Instrumenten austoben. Das hohe künstlerische Niveau gibt den Musikern die Freiheit, sich von allen gängigen Konventionen zu befreien und abseits der eingetrampelten Pfade der Klassikwelt ganz eigene neue Wege zu finden. Durchschnittlich 200 Shows pro Jahr haben Kev Marcus und Wil B. in den letzten zehn Jahren gespielt und sind dabei in 36 Ländern aufgetreten. Mal als Vorband für Linkin Park, Wyclef Jean oder Alicia Keys, mal in musikalischer Zusammenarbeit mit Kanye West, The Eagles, Aretha Franklin, Aerosmith oder Tom Petty. Kev Marcus und Wil B. zeigen, dass die Geige weit mehr Facetten hat, als man vermuten würde.

Künstlerisches Kaleidoskop

Das neue Album erweist sich als gelungenes Experiment, das durch die große Spielfreude der Künstler und die Vielfalt der musikalischen Begegnungen überzeugt. Hinter "Stereotypes" versteckt sich genau das Gegenteil langweiliger Klischees: bekannte Gastkünstler, wie MC Black Thought, die Sängerinnen Melanie Fiona and Kandace Springs, der Gitarrist Eric Krasno oder der Drummer Daru Jones haben das Album um ihre ganz unterschiedlichen Einflüsse bereichert, die von Klassik, über R&B, Hip Hop, Blues, Jazz und Soul bis hin zu rockigen Klängen reichen. Die Mischung wird zu einem elektrisierenden musikalischen Kaleidoskop.

Spiel der Farben

"Another Chance" ist ein pulsierender R&B Hit, "Walk On By" bringt alles mit, was eine unwiderstehliche klassische Popmusik-Nummer braucht und in "Stay Clear" bezaubert die junge amerikanische Sängerin Kandace Springs gemeinsam mit dem Keyboarder Robert Glasper mit souligen Nuancen und lässigem Fingerschnipsen. "Send Me A Sign" kombiniert nach einem zarten Geigenintro die gefühlvolle Stimme der kanadischen R&B-Sängerin Melanie Fiona mit groovigen Rap-Einlagen von MC Black Thought. In "Runnin" zeigen Wil B. und Kev Marcus alles, was an Virtuosität und brillanter Fingerfertigkeit in ihnen steckt. "Shaker" entpuppt sich mit seinen Folkmusik Melodien als echter Ohrwurm, hier und da werden die Beats plötzlich für filigrane Solopiano-Passagen unterbrochen, als würden plötzlich Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke brechen. Das Album "Stereotypes" ist das komplette Gegenteil eines Klischees, sondern eine begeisterte Ode an die Vielseitigkeit der Musik.


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