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16.05.2014

Mit "Gold" legt Bo Saris ein "platinverdächtiges" Album vor

Bo Saris, Mit Gold legt Bo Saris ein platinverdächtiges Album vor

Wenn man Bo Saris nach seinen drei Lieblingsaufnahmen fragt, zögert er mit der Antwort keine Sekunde: Wie aus der Pistole geschossen nennt er Marvin Gayes "Inner City Blues", Michael Jacksons "Don't Stop 'Til You Get Enough" und Bill Withers' "Use Me". Der gemeinsame Nenner dieser drei Songs: Sie stammen aus den 1970er Jahren, einer Epoche, als Soul, Funk und Rhythm'n'Blues noch aufregend frisch und engagiert klangen. Und nicht so beliebig und harmlos wie viele der verwässerten Genreableger, die heute unter dem unsäglichen Dachbegriff "Adult Contemporary" firmieren. Auf seinem ersten internationalen Album "Gold" entführt uns der niederländische Sänger nun in dieses goldene Zeitalter zurück.

Allerdings nicht, indem er die Klassiker seiner Vorbilder interpretiert, sondern mit eigenen Songs, die in ihrer Zeitlosigkeit und Qualität den Originalen nicht nachstehen. Angefangen hatte für Bo Saris alles mit der umfangreichen Soul- und Funk-Plattensammlung seiner Mutter. Nicht weniger inspirierend war die Karriere seines Vaters, der als Jazzsänger und Multiinstrumentalist die Bühne mit Weltstars wie Toots Thielemans, Eddie Daniels, Clark Terry, Norma Winston, Diane Schuur und John Clayton teilte.

Bo selbst debütierte mit 16 Jahren, zu einer Zeit, als er sich auch intensiv mit HipHop und der Musik von Prince auseinanderzusetzen begann. Moderne Einflüsse, die man auch noch heute bei ihm spürt, wenn er klassischer Soulmusik einen zeitgenössischen Kick gibt. Auf dem Album "Gold", das von Dre Harris (Michael Jackson, Mary J Blige, Usher, Chris Brown, Jill Scott, Robin Thicke) in Los Angeles produziert wurde, findet Saris eine wunderbare Balance zwischen Tradition und Moderne. "Ich versuche, den Sound von klassischem Soul mit etwas Modernerem zu kombinieren, in dem ich Details und Elemente von verschiedenen Stilen und Perioden der Soulmusik miteinander verknüpfe," erklärt er. Dass ihm das gelungen ist, machen Pressestimmen aus dem Soul-verrückten Großbritannien deutlich, wo ihn der Guardian bereits als die "neue Soul-Sensation" feierte und der Daily Star seine Songs "teuflisch ohrwurmig" nannte. Und das sind Stücke wie "The Addict" oder "She’s On Fire" zweifellos.


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