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10.09.2015

Die chinesische Regierung sagt die geplanten Bon Jovi-Konzerte ab

Bon Jovi, Die chinesische Regierung sagt die geplanten Bon Jovi-Konzerte ab

Kurz vor den allerersten Auftritten von Bon Jovi in der Volksrepublik China, macht ihnen die Regierung einen Strich durch die Rechnung: Die Konzerte in Shanghai und Peking dürfen nicht stattfinden. Da fragt man sich: Warum das Ganze? Erst im August 2015 hatte Frontmann Jon Bon Jovi das populäre Liebeslied "The Moon Represents My Heart" auf Mandarin gesungen und seinen chinesischen Fans damit eine riesige Freude gemacht. 

Nach Abbildung des Dalei Lama auf der Bühne: Bon Jovi Konzerte abgesagt

Doch der Grund des Auftrittverbots ist Folgender: Die Machthaber des Landes stellen sich gegen die Unabhängigkeit der Region Tibet und die damit einhergehende Befürwortung des Dalei Lama. Bon Jovi hatten einen Konterfei des buddistischen Mönchs auf einem ihrer Konzerte in Taiwan projiziert und damit ihre Sypathie bekundet.

Bon Jovi sind nicht allein: Auch andere Künstler durften nicht in China auftreten

Auch andere Künstler mussten in der Vergangenheit aus ähnlichen Gründen Konzerte in China absagen. So erging es beispielsweise Oasis ähnlich: Nachdem Noel Gallagher bei einem "Free Tibet"-Konzert aufgetreten war, durfte die Band keine Konzerte mehr in China spielen. Nach einem Twitter-Geburtstagsgruß an den Dalai Lama wurden auch Maroon 5 ausgeladen. Noch schlimmer kam es für Sängerin Björk: Sie darf sogar nie wieder nach China einreisen, weil sie während eines Konzerts in Shanghai das Publikum dazu animierte, mit ihr "Tibet, Tibet" zu rufen. 

>>> Hier gibt's trotzdem mehr Musik von Bon Jovi


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