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01.08.2012

DECCA lüftet eines der bestgehüteten Geheimnisse der klassischen Musikszene: Das Thema von Bartolis neuem Album Mission

Cecilia Bartoli, DECCA lüftet eines der bestgehüteten Geheimnisse der klassischen Musikszene © Uli Weber

Einer von Italiens bedeutendsten Komponisten zwischen Monteverdi und Vivaldi, Agostino Steffani (1654 – 1728) gilt als weithin unbekannter Meister der frühen Barockoper. Als Italiener, der die meiste Zeit seines Lebens in Deutschland verbrachte, wurde er von den Musikwissenschaftlern beider Länder weitestgehend ignoriert, sodass seine Musik durch das Raster der Musikgeschichte fiel. Dabei ist seine Bedeutung für die Entwicklung der Oper durchaus mit der von Lully in Frankreich oder Purcell in England vergleichbar. Und seine fließende Verbindung  der damals rivalisierenden Musikstile Italiens, Deutschlands und Frankreichs ebnete den Weg für die kosmopolitische neue Musiksprache von Händel, Bach und Telemann.

Aber neben seiner Tätigkeit als Komponist und Hofmusiker, war Steffani auch noch vieles andere: ein hochrangiger Kirchenvertreter, ein vielgereister Diplomat,  Kunstsammler, Sprachwissenschaftler, Kuppler in Adelskreisen, internationaler Friedensstifter und vermutlich auch ein Spion.  Persönlich verwickelt in viele bedeutende politische Umsturzversuche und Skandale seiner Zeit – die er häufig zugespitzt in seinen Opernlibretti verarbeitete! – führte Steffani tatsächlich ein derartig vielschichtiges und abwechslungsreiches Leben, dass dies sogar eine Bestseller-Autorin und ausgewiesenen Bartoli-Fan, die amerikanische Kriminalschriftstellerin Donna Leon, zu einem brandneuen Roman unter dem Titel „Himmlische Juwelen“ (Diogenes Verlag, ab 25.9. erhältlich) inspirierte: eine faszinierende Geschichte von Intrigen, Musik und Besessenheit, welche das neue Konzeptalbum von Cecilia Bartoli kongenial begleitet.

Cecilia Bartoli bringt auf MISSION (Veröffentlichung am 21.9.2012) grandios interpretierte und faszinierende Musik von einem vergessenen Meister der frühbarocken Oper zu Gehör – vieles davon kaum je aufgeführt und auf jeden Fall niemals zuvor eingespielt.

Seit 1999 widmet sich Cecilia Bartoli explizit der Veröffentlichung von Konzeptalben, die jeweils weithin unbekannte Facetten eines bestimmten Komponisten, einer Epoche oder einer historischen Gestalt der Musikgeschichte vorstellt. Angefangen bei ihrem spektakulären „The Vivaldi Album“, über „Gluck: Italian Opera“, „Salieri“, „Opera proibita“, „Maria“ und „Sacrificium“ ist die umtriebige Römerin nun bei Agostino Steffani angekommen und es lohnt durchaus, neben der musikalischen Entwicklung auch einmal der Entwicklung der Covergestaltung besondere Aufmerksamkeit zu schenken…

 


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