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25.08.2011

Traumweber trifft Mutter des Universums - Charles Lloyd & Maria Farantouri

Auf ihrem gemeinsamen Doppelalbum “Athens Concert” schlagen Saxophonist Charles Lloyd und die griechische Sängerin Maria Farantouri eine musikalische Brücke zwischen ihren Welten.

Charles Lloyd, Traumweber trifft Mutter des Universums - Charles Lloyd & Maria Farantouri © Dorothy Darr / ECM Records

Der Saxophonist Charles Lloyd hat in seiner langen Karriere schon mit zahlreichen außergewöhnlichen Partnern zusammengearbeitet. Aber nie zuvor ließ er sich zu solchen Lobeshymnen hinreißen wie über die griechische Sängerin Maria Farantouri, mit der er für ECM das Live-Doppelalbum “Athens Concert” aufnahm. “Vom ersten Ton an spürte ich bei ihr eine unglaubliche menschliche Kraft und Tiefe”, schwärmt der Saxophonist. “Sie ist ein modernes Wunder, das sich aus den Ruinen der Zivilisation erhebt. Sie ist Aletheia, Athene, Aphrodite, Demeter, Gaia, Phemonoe - die Mutter des Universums. Der Widerhall ihrer Stimme weckte in mir Erinnerungen an meine Liebe für Lady Day.”

Als Lloyd Farantouri 1992 bei einem Auftritt in Kalifornien das erste Mal live erlebte, beschloss er sogleich, irgendwann mit ihr zusammenzuarbeiten. Die Chance erhielt er schon im darauffolgenden Jahr, als er Konzerte in Griechenland gab. Bei einem holte er die Vokalistin zu sich auf die Bühne. “Mir schien, als wenn ihre Stimme für meinen Song ‘Blow Wind’ perfekt geschaffen war”, erinnert er sich. “Sie wiederum machte mich mit ‘Vlefaro Mou’ von Nikos Kypourgos und verschiedenen Liedern von Mikis Theodorakis bekannt. Mikis’ Komposition ‘I Kept Hold On My Life’, mit einem eindringlichen Text des Nobelpreis-Poeten Giorgos Seferis, wurde fester Bestandteil meines Repertoires ...”

“Maria und ich hatten diesen Traum, eine musikalische Brücke zwischen unseren Welten zu schlagen”, fährt Charles Lloyd fort. “Diesen Traum haben wir nun bei dem Athener Konzert verwirklicht.” Zur Seite standen den beiden musikalischen Legenden neben den Musikern von Lloyds aktuellem Quartett (Pianist Jason Moran, Bassist Reuben Rogers und Schlagzeuger Eric Harland) der Lyraspieler Socratis Sinopoulos und als zweiter Pianist Takis Frazio. Das traumhafte Programm umfasst neben den drei bereits erwähnten Stücken noch einige Lieder von Mikis Theoedorakis, traditionelle griechische Musik, Eleni Karaindrous “Journey To Kythera”
und Lloyd -Originale wie den Klassiker “Dream Weaver”.


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