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Chris Cornell, Chris Cornell BACKSTAGE EXCLUSIV

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24.11.2011

Biografie 2011

Chris Cornell ist ein Rock-Künstler größten Kalibers. Als Frontmann der Seattle-Band Soundgarden trat der Sänger ins Rampenlicht. Mit Rage Against The Machine kollaborierte Cornell in der Alternative-Metal-Supergruppe Audioslave. Zwischendurch begann der Grunge-Jesus zum Ende der 1990er eine grandiose Solokarriere. Immer wieder als „bester Sänger“ in den Medien herausgestellt, aber auch als Songschreiber, hat Cornell diverse Grammies und andere Preise gewonnen.

Der 1964 im Tierkreiszeichen Krebs Geborene führte als junger Teenager das Leben eines Außenseiters. Nachdem er von der Highschool abging, arbeitete Cornell in Seattle als Koch. In seiner Freizeit kochte er eine neue Musikrichtung aus.

Mit Soundgarden macht sich Cornell zum Chef der Grunge-Bewegung. Sein Hirschröhren verführte eine Generation, die wieder hungrig nach musikalischer Tiefe war. Stilistisch wurde Cornell ein Archetyp, eine Ikone.

1989 unterschrieben Soundgarden als erste Grungeband der Geschichte bei einem Major-Label. Über fünf Alben entwickelte sich die Band zur Meisterschaft. Im Seitenprojekt Temple of the Dog zeigte Cornell seine souligere Seite und präsentierte der Welt Eddie Vedder, den Frontmann von Pearl Jam.

Cornells Solodebütalbum „Euphoria Morning“ betörte 1999 die Musikpresse mit seiner Authentizität. Den Song „Can´t Change Me“ nominierte man 2000 für einen Grammy.

Im neuen Millenium verband sich Chris Cornell dann mit drei Lichtgestalten des Genres. Nach dem Abgang von Zack de la Rocha bei Rage Against The Machine schlossen sich auf Anraten Rick Rubins Tom Morello, Tim Commerford und Brad Wilk mit Cornell zusammen.

Morello über Cornell: „Er trat ans Mikrofon und sang den Song, und du glaubtest es nicht. Es klang nicht gut. Es klang nicht toll. Es klang transzendent.“ Und es gab eine unglaubliche Chemie. In 19 Probetagen schrieb das Quartett 21 Songs.

2002 erschienen auf Audioslaves titellosem Debütalbum Hits wie „Cochise“, „Like A Stone“, und „Show Me How To Live“. „Audioslave“ erreichte in den USA dreimal Platin. Der Ruhm schlug Wunden. Irgendwann ging Cornell in Rehab, trennte sich von seiner damaligen Frau.

2003 waren Audioslave wieder auf Welttournee (als erste US-Rockband spielten sie in Kuba), nahmen 2004 ihr zweites- und 2006 ihr letztes Album „Revelations“ auf.
 
Ständig hat Chris Cornell seinen Sound neu definiert und verändert, ist neue Kollaborationen eingegangen, hat Filmsongs für „Great Expectations“ und „Mission Impossible 2“ gesungen, wie natürlich auch (als erster Mann) 2006 den Titelsong „You Know My Name“ des James Bond-Streifens „Casino Royale“.
Als Dressman trat Cornell 2006 in der Frühjahrskollektion von Modedesigner John Varvato in Erscheinung.

Kontroverse gab es 2007 um Cornells Adaption von Michael Jacksons Dance-Klassiker „Billie Jean“ vom zweiten Solo-Studioalbum „Carry On“.

Cornell trat 2008 auf der Gala des Kennedy Center Honors auf (ein Ritterschlag!) und tourte mit Lenny Kravitz um die Welt, etwa nach Israel. Kollaborierte mit Slash, legte sein jüngstes Solo-Studioalbum „Scream“ hin, aufgenommen mit dem Super-R&B-Produzenten Timbaland, der das Album als bestes seiner Karriere bezeichnet hat.

2010 hatten Soundgarden ein phänomenales Comeback. Zunächst live, als Headliner beim Lollapalooza-Festival, danach mit der Werkschau „Telephantasm“ und dem Livealbum „Live On I-5“. Im Winter 2011 geht es für den Finish eines neuen Albums ins Studio, das die Fans im Frühjahr 2012 erblicken dürften.

Im Herbst 2011 nahm Cornell den Filmsong „The Keeper“ für das Action-Biopic „Machine Gun Preacher“ auf. Im November, Dezember 2011 ist er noch auf akustischer Solo-Tournee, bespielt sein aktuelles Solo-Livealbum „Songbook“.

Der Mann ist ein Getriebener! Chris Cornell wird weiter die Regeln brechen, Geschichte schreiben, seine Hörer verstören.


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