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12.03.2015

American Sniper – die kontroverse Biografie eines Kriegshelden

Chris Kyle, American Sniper – die kontroverse Biografie eines Kriegshelden

Hart und ehrlich spricht der erfolgreichste Scharfschütze der amerikanischen Militärgeschichte über die Schattenseiten des Krieges und das brutale Handwerk des Tötens.

Bereits als Kind lernte U.S. Navy Seal Chris Kyle das Schießen.  Nach dem 11. September 2001 wurde er im Kampf gegen den Terror an die Front geschickt und fand dort seine Berufung: Mit über 160 Abschüssen ging der gebürtige Texaner  als tödlichster Scharfschütze in die amerikanische Geschichte ein. Für seine Treffsicherheit von den einen als Kriegsheld verehrt und von anderen als aggressiver Killer kritisiert, kehrt er traumatisiert in die Heimat zurück. Er nimmt den Krieg mit in sein Familienleben und findet sich im zivilen Alltagsleben nicht immer zurecht - ein Schicksal, das er mit vielen ehemaligen Soldaten teilt. 2013 wird Chris Kyle bei dem Amoklauf eines Irak-Veteranen auf einem privaten Schießstand im heimischen Texas erschossen.

International bekannt wurde der amerikanische Nationalheld durch die oscarprämierte Verfilmung von Regisseur und Schauspiellegende Clint Eastwood. Der polarisierende  Hollywood-Blockbuster mit Bradley Cooper und Sienna Miller in den Hauptrollen läuft derzeit in den deutschen Kinos.

Chris Kyle, 1974 in Texas geboren, leitete das Seal Team 3 der US Navy und leistete vier Langzeiteinsätze im Irakkrieg 2003. Unter anderem wurde er mit drei Verdienstmedaillen der US Navy und des US Marine Corps ausgezeichnet. Nach dem Ende seiner aktiven Zeit wurde er Chefausbilder für Scharfschützen bei der US Navy und verfasste für diese das erste standardmäßige Handbuch. 2013 wurde Kyle auf einem Schießstand in Texas erschossen.


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