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04.03.2015

Claudia Jung - Seitensprung

Claudia Jung, Claudia Jung - Seitensprung

Wo es Musik gibt, gibt es Affären. Was früher ein Sündenfall war, ist längst zum Stoff für Bestseller geworden: Zwischen den Musikgenres wird heftig geflirtet. „Seitensprung“, das neue Album von Claudia Jung, ist musikalisches Fremdgehen der  leidenschaftlichen und aufrichtigen Art. Die Schlagersängerin schenkt sich selbst und ihren vielen Fans ein Deja Vu, eine moderne musikalische Zeitreise, die bis in ihre Jugendjahre zurückreicht. Auf dem Album macht sie sich Lieder bekannter Interpreten und Komponisten zu Eigen, die ihr eigentlich nicht gehören. Aber hätten Evergreens ohne kontinuierliche Neuinterpretationen ihre Prädikate überhaupt verdient? Nur Songs, die Menschen über viele Generationen hinweg bewegen, besitzen die Formel für Unsterblichkeit. Und nur Interpreten, die eben jenen großen Songs frische, neue Farben verleihen, besitzen die Klasse für fesselnd inszeniertes „Fremdgehen“. Auf „Seitensprung“ werden Hits aus fremden Federn zu mitreißenden Claudia Jung-Songs.

 

Seit ihrer ersten Studioproduktion vor nunmehr fast 30 Jahren, reifte in ihr der Wunsch, ein sehr persönliches Cover-Album aufzunehmen. „Ich wusste schon früh, dass ich irgendwann ein ganzes Album mit Songs singen wollte, die mich geprägt haben. Der jetzige Zeitpunkt eignet sich perfekt für ein Resümee. ‚Seitensprung’ steckt voller Songs, die meine Liebe zur Musik entfachten. Ich bin im letzten Jahr 50 Jahre alt geworden und stehe vor meinem 30-jährigen Bühnenjubiläum. Wann, wenn nicht jetzt, hätte ich sie aufnehmen sollen?“, beschreibt Claudia Jung die Idee, auf der ihr neues Album fußt. Elvis, Grönemeyer, Mary McGregor, Willie Nelson, die Olson Brothers, Roxette , „Moonriver“-Interpretin Audrey Hepburn, Thomas Natschinski, Alan Sorrenti, Randy VanWarmer und Abba stehen jeweils Pate mit Songs, denen in neuen Arrangements das Claudia-Jung-Leben eingehaucht wird – aufregend,  emotional und verführerisch. Dabei sind sogenannte „Coverversionen“ eine vertrackte Sache: Kopiert man einfach das Original? Oder interpretiert man eigene Ideen in die Vorlagen? Claudia Jung gelingt mit einer sehr persönlichen Variante das Kunststück, die auch im Original geglückten Songs noch zu veredeln.

 

Claudia Jung lässt ihren „Seitensprung“ mit den wohl schönsten Emotionen fühlbar werden. „Du sagst es ohne ein Wort“, das Country-Liebhaber im „When You Say Nothing At All“-Original von Keith Whitley und Popfans von Boyzone kennen, darf als romantische Folk-Ballade neu empfunden werden. Jüngeren Datums ist „Nicht nur eine Nacht“. „Fly On The Wings Of Love“, das Original, sicherte den Olsen Brothers den Grand Prix-Sieg im Jahr 2000 in Schweden. Unter der Regie von Claudia Jung wird der Hit als spannungsvoller Discofox zu neuem Leben erweckt. Erinnert sich noch jemand an „Just When I Needed You Most“, den Riesenhit von Randy VanWarmer im Herbst 1979? Selten dürfte das Wiederentdecken dieser Songperle für so viel Gänsehaut-Gefühl gesorgt haben wie in der akustischen Claudia Jung-Version „Lass unsre Liebe nicht los“. Grönemeyers Markenzeichen-Hit „Männer“ ist als extrem tanzbarer Latino-ChaCha mitsamt Mariachi-Trompeten und einer zusätzlichen Portion Augenzwinkern gleichzeitig smarter und ironischer. Ganz großes Herzkino schafft Claudia Jung mit ihrer eindringlich-schönen Version des Oscar-prämierten Evergreens „Moonriver“ aus dem Filmklassiker „Frühstück bei Tifanny“. Dem großen Elvis ist mit „Was kann mein Herz dafür“, der deutschen Version von „Can’t Help Falling In Love“, pünktlich zum 80. Geburtstag des „King“ ein ganz besonders liebevoller „Seitensprung“ gewidmet.

 

„Seitensprung“ verrät viel über die Musikvorlieben von Claudia Jung – ihren unüberhörbaren Hang zu Melodien, die von äußerst abwechslungsreichen Rhythmen getragen werden. „Meine Sache ist das Melodische und deswegen war es teilweise eine Herausforderung, neue Arrangements zu schaffen, die dem Melodischen gerecht wurden“, sagt Claudia Jung. „’Männer’ beispielsweise ist sehr zackig – Grönemeyer eben. Daraus einen pfiffigen, eleganten Schlager zu kreieren, war nicht leicht.“ Vergleichsweise einladend war hingegen der ohnehin große Melodienreichtum von Abba, denen Claudia Jung als Fan mit gleich zwei Liedern huldigt. „Der Sieger hat die Wahl“ („The Winner Takes It All“) lässt sie zu ihrer ganz eigenen stimmungsvollen Hymne werden, während „Durch meine Finger rinnt die Zeit“ („Slipping Through My Fingers“) nachdenklich mahnt, dass nur der Moment zählt. „Das ist ein Song, den nur diejenigen kennen, die, wie ich, alle Abba-Platten besaßen. Der fällt einem nicht ein, wenn man an Abba denkt. Dabei führt der Song einem die Wahrheit vor Augen: Wie rasant Kinder groß werden und wie oft man Herzenswünsche verdrängt, von denen man glaubt, sie sich auch morgen noch erfüllen zu können“, beschreibt Claudia Jung „ihren“ Abba-Song.

 

Das echte Fremdgehen, das Gefühl, sich zwischen zwei geliebten Menschen entscheiden zu müssen, klagt das sentimentale „Zwischen zwei Gefühlen“ an, das im „Torn Between Two Lovers“-Original von einer verzweifelten Mary McGregor gesungen wurde. Claudia Jung interpretiert die Cover-Songs indessen mit dem Erfahrungsschatz ihrer langjährigen Karriere, aber gleichzeitig schwingt auch ein geradezu jugendlicher Drang nach Leben mit. Wie schafft sie das mit 50? Ihre Antwort bringt die Essenz des neuen Albums auf den Punkt. Musik ist mein Leben, meine Leidenschaft. Ich genieße hier und da Affären mit Songs, weil sie dazu da sind, von verschiedenen Sängern unterschiedlich interpretiert zu werden. Songs lassen sich nicht in Schubladen zwängen, sie fordern Freiheit, jenseits von engen Genre-Grenzen. Man kann zu ihnen tanzen, man darf ganz tief fühlen und sich fallenlassen.“ Und man wird die Stimme von Claudia Jung in all ihrem Facettenreichtum auf ihrem „Seitensprung“ neu lieben lernen. Eine schöne Affäre!

 

Kontakt:

Promotionleitung:       Heiner Peschmann                (Heiner.Peschmann@umusic.com)

Presse Promotion:     Stefan Kahé                          (stefan.kahe@kaheprdialog-home.de)

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