Newsletter

Hol Dir jetzt den offiziellen Daniel Barenboim Newsletter

OK
Backstage
Daniel Barenboim, Daniel Barenboim BACKSTAGE EXCLUSIV

Aktuelles Album

Facebook

News

13.02.2006

Biografie 01/2006

Biografie
Daniel Barenboim (Pianist & Dirigent)

Daniel Barenboim wurde 1942 als Sohn von Eltern jüdisch-russischer Abstammung in Buenos Aires geboren. Seinen ersten Klavierunterricht erhielt er bereits im Alter von fünf Jahren von seiner Mutter; später studierte er bei seinem Vater. Im August 1950 gab Daniel Barenboim in Buenos Aires sein erstes öffentliches Konzert. Prägenden Einfluss auf seine musikalische Entwicklung nahmen nach Aussage Barenboims der Pianist Arthur Rubinstein und der Geiger Adolf Busch, beides legendäre Musiker, die damals in Argentinien konzertierten. 1951 kehrte die Familie nach Europa zurück, um sich 1952 in Israel niederzulassen. Im Sommer 1954 besuchte Barenboim Dirigierkurse bei Igor Markevitch in Salzburg, begegnete später Edwin Fischer (bei dem er Unterricht nahm) sowie Wilhelm Furtwängler, dem er vorspielte. Furtwängler schrieb daraufhin: "Daniel Barenboim ist ein Phänomen". 1955 studierte Daniel Barenboim Harmonielehre und Komposition bei Nadia Boulanger in Paris.
Seit 1991 ist Daniel Barenboim Chefdirigent des Chicago Symphony Orchestra, seit 1992 Künstlerischer Leiter und Generalmusikdirektor der Deutschen Staatsoper Berlin. Im Herbst 2001 wählte ihn die Staatskapelle Berlin zum Chefdirigenten auf Lebenszeit. Soeben wurde Daniel Barenboim mit dem diesjährigen internationalen Ernst-von-Siemens-Musikpreis geehrt - einen der begehrtesten Musik-Auszeichnungen. Den größten Teil des mit 150.000 Euro dotierten Preises will der Musiker für die Sanierung der Berliner Staatsoper verwenden, der Rest soll in seine neue Stiftung für Musikbildung fließen.

Mit zehn Jahren gab Daniel Barenboim sein internationales Solistendebüt als Pianist in Wien und Rom, anschließend in Paris (1955), in London (1956) und in New York (1957), wo er mit dem legendären Dirigenten Leopold Stokowski konzertierte. Seitdem unternahm er regelmäßig Tourneen in Europa, den USA, aber auch in Südamerika, Australien und Fernost.
In den späten 50er Jahren begann Daniel Barenboims langjährige künstlerische Verbundenheit mit EMI Classics: So spielte er u.a. seit den 60er Jahren mit Otto Klemperer die Klavierkonzerte von Beethoven ein, mit Sir John Barbirolli die Klavierkonzerte von Brahms, Klavierkonzerte von Bartók mit Pierre Boulez sowie alle Klavierkonzerte von Mozart mit dem English Chamber Orchestra in der Doppelfunktion als Pianist und Dirigent. Aber auch als Kammermusiker brachte er viel gerühmte Einspielungen heraus: so u.a. die Cellosonaten und Klaviertrios von Beethoven, die er mit seiner Ehefrau, der früh verstorbenen legendären Cellistin Jacqueline du Pré, einspielte.
Einer der Bestseller im EMI Classics-Katalog, der auch jüngst in der Serie Great Recordings of the Century wiederaufgelegt wurde, ist die temperamentvolle Einspielung von Cellokonzerten Haydns und Boccherinis mit Jacqueline du Pré als Solistin und Daniel Barenboim am Pult des English Chamber Orchestra. Als Pianist hat er u.a. sämtliche Klaviersonaten von Mozart und Beethoven für EMI Classics aufgenommen, als Liedbegleiter u.a. eine Einspielung von Mahler-Liedern mit Dietrich Fischer-Dieskau vorgelegt. Wiederum in Personalunion von Solist und Dirigent nahm er in den späten 80er Jahren die Klavierkonzerte von Beethoven mit den Berliner Philharmonikern auf. Aber auch als Operndirigent ist Barenboim mit hochkarätigen Aufnahmen bei EMI Classics hervorgetreten: So spielte er Mitte der 70er Jahre Mozarts Don Giovanni und Le nozze di Figaro ein, die er 1973 bzw. 1975 in Aufführungen beim Edinburgh Festival geleitet hatte (Debüt als Operndirigent).

Seit seinem Dirigierdebüt 1967 in London mit dem Philharmonia Orchestra ist Daniel Barenboim bei allen führenden Orchestern der Welt gefragt, in Europa gleichermaßen wie in den USA. So entwickelte sich eine enge Beziehung zum English Chamber Orchestra, die mehr als ein Jahrzehnt anhielt und zu ausgedehnten Konzertreisen in aller führte. Von 1975 bis 1989 war Daniel Barenboim Chefdirigent des Orchestre de Paris (als Nachfolger von Sir Georg Solti). In die Konzertprogramme nahm er häufig auch zeitgenössische Werke auf, so zum Beispiel von Lutoslawski, Berio, Boulez, Henze, Dutilleux, Takemitsu und anderen Komponisten.
Sein Bayreuth-Debüt gab Daniel Barenboim 1981 mit Wagners Tristan und Isolde. Seitdem war er in den Jahren bis 1999 achtzehn Sommer lang auf dem Grünen Hügel tätig, wo er Tristan und Isolde, den Ring, Parsifal und Die Meistersinger dirigierte.

Mit EMI Classics hat Daniel Barenboim 2002 einen neuen Exklusiv-Vertrag für Solo-Recitals abgeschlossen, der zunächst ein Album mit beliebten Encores vorsieht (live aus dem Teatro Colón in Buenos Aires), das im November 2002 veröffentlicht wurde. Live-Aufnahmen von Klavierkonzerten Tschaikowskys (Nr.1) und Schumanns mit dem singulären Sergiu Celibidache am Dirigentenpult erschienen ebenfalls Ende 2002. - In der neuen EMI Classics-Serie Legend, die erstmals die beiden Medien CD und DVD vereint, erschien außerdem ein Porträt des universellen Musikers - zum Hören und Sehen (Juni 2004).

Stand: Januar 2006

Weitere Infos (wie aktuelle internationale Tourdaten) finden Sie unter: www.emiclassics.ch
??

??

??

??


KOMMENTARE

Kommentar speichern