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Produktdetail
Daniel Kehlmann, Beerholms Vorstellung, 00602517316560

Beerholms Vorstellung

Format:
CD
Label:
Deutsche Grammophon Literatur
VÖ:
13.07.2007
Bestellnr.:
00602517316560
Produktinformation:

Der hochbegabte, junge Arthur Beerholm kommt auf der Suche nach einer überragenderen, magischen Existenz über die Theologie zur Zaubererei. Als Schüler des großen Magiers Jan von Roden wächst er zum besten Illusionskünstler aller Zeiten heran. Daniel Kehlmanns Debütroman erzählt vom Traum eines Idealisten und dem tiefen Fall, der mit seinem rasanten Aufstieg unabwendbar verbunden ist. Eine leise Geschichte von der Magie der Zahlen, des Zufalls und der Liebe. Elegant, präzise, tiefgründig und humorvoll.

"Arthur Beerholm ist auf intellektueller Ebene verzweifelt. Er verliert behutsam den Verstand, aber nicht die Logik und die Klarheit der Schlüsse, die er daraus zieht. Er variiert das alte Faust-Thema des Paktes mit dem Ungewissen um der Sicherheit der Erkenntnis willen und verliert letztendlich, weil er mit seinen Erklärungen an Grenzen stößt. Insofern ähnelt er späteren Figuren Daniel Kehlmanns, die häufig mit Randsituationen der Wahrnehmung zu kämpfen haben. Und wie auch in späteren Werken gelingt es dem Autor bereits mit seinem Erstling, auf bestechende Weise klar und flüssig zu erzählen. Seine Sätze sind nüchtern, aber nicht schmucklos, sie korrespondieren raffiniert mit der Figurencharakteristik Beerholms und sind darüber hinaus wunderbar fließend vorzulesen. Insofern wartete "Beerholms Vorstellung" bereits auf seine Hörbuchversion, die dieser ausgezeichneten Ausgangssituation eine passende akustische Form geben konnte. Der Roman fand sie in Person des Schauspielers Wanja Mues, den man aus zahlreichen TV-Produktionen, aber auch aus international prämierten Filmen wie Roman Polanskis "Der Pianist" kennt. Er schafft es, die Stringenz von Kehlmanns Sprache in einen reflektierenden, aber nicht emotionslosen Vortrag zu verwandeln, der dem Gedankenfluss Arthur Beerholms so nah wie möglich kommt. Ein faszinierender Erstling also, der so gar nicht nach einem Debüt klingt, zumal er durch Mues' Darstellung noch zusätzlich gewinnt."

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