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24.10.2007

Fischer-Dieskau und Giannotti

Dietrich Fischer-Dieskau, Fischer-Dieskau und Giannotti

Das Preisekarussell dreht sich weiter. Nach der opulenten Echo-Klassik-Gala sind in dieser Woche zwei weitere renommierte Künstler an der Reihe, die sich über Auszeichnungen freuen können. Der Opern- und Liedsänger Dietrich Fischer-Dieskau beispielsweise erhält den Musikpreis der Stadt Duisburg. Die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung wird an eine "herausragende Künstlerpersönlichkeit" vergeben und da muss man bei Fischer-Dieskau ja nichts beschönigen. Der Preis wird am 11. November durch den Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland im Lehmbruck-Museum überreicht, die Lobrede auf den Künstler hält Dieter Borchmeyer von der Universität Heidelberg. Zu den bisherigen Preisträgern des seit 1990 vergebenen Duisburger Musikpreises gehören unter anderem der Komponist Hans Werner Henze, der Geiger Yehudi Menuhin und  der Dirigent Michael Gielen.

Eine Besonderheit ist außerdem beim Karl-Sczuka-Preis zu vermelden, der während der Donaueschinger Musiktage vergeben wurde. Denn der italienische Komponist Stefano Giannotti hat die renommierte Ehrung binnen fünf Jahren zum zweiten Mal den erhalten. Der 44-Jährige wurde mit der mit 12 500 Euro dotierten Auszeichnung für sein Werk "Geologica" geehrt, mit dem er während einer guten Dreiviertelstunde musikalisch im Zeitraffer 14 Milliarden Jahre Erd- und Menschheitsgeschichte als eine Art Science-Fiction-Comic Revue passieren lässt. Immerhin 60 Werke von 82 Künstlern aus 19 Nationen standen zur Konkurrenz. Den mit 5000 Euro dotierten Karl-Sczuka-Förderpreis erhielt übrigens die Schweizer Klangkünstlerin Bernadette Johnson für ihre "3 akustische Gedichte".


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