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27.08.2015

Goldene Zeiten - Vier legendäre Alben kehren auf Vinyl zurück

Herbert von Karajan, Sir Georg Solti, Ernest Ansermet und John Arthur Lanchbery - vier große Dirigentenpersönlichkeiten, die fünf große Meisterwerke der Musikgeschichte interpretieren - perfekt auf 180g audiophilen Vinylplatten in Szene gesetzt.

Diverse Künstler, Goldene Zeiten - Vier legendäre Alben kehren auf Vinyl zurück

Noch wärmt die Sommersonne, aber wenn man sich mit den aktuellen Neuerscheinungen von vier faszinierenden Decca-Aufnahmen auf hochwertigem 180g Vinyl auseinander setzt, dann freut man sich plötzlich auf genussvolle lange Abende vor dem Kamin, wenn sich die zarte Nadel des Plattenspielers auf die schwarze Platte senkt und daraufhin nach sachtem Knacken meisterhafte Musik erklingt. Alle Aufnahmen haben ein aufwendiges Mastering in den renommierten Abbey Road Studios in London hinter sich, wo bereits die Beatles, der große Luciano Pavarotti und viele renommierte Musiker vor den Mikrofonen gestanden haben.

Mahlers Universum

"Es ist das Größte, was ich bis jetzt gemacht. Und so eigenartig in Inhalt und Form, dass sich darüber gar nicht schreiben lässt. Denken Sie sich, dass das Universum zu tönen und zu klingen beginnt. Es sind nicht mehr menschliche Stimmen, sondern Planeten und Sonnen, welche kreisen." So hat Gustav Mahler selbst sich zu seiner achten  Sinfonie geäußert, die 1906 entstanden ist. Das Chicago Symphony Orchestra kreiert unter der souveränen Leitung von Sir Georg Solti eine höchst energiegeladene und emotionale Einspielung von Mahlers gigantischem Werk. Solisten wie Lucia Popp und René Kollo treten glänzend aus der vokalen Wucht des Wiener Staatsopernchores, dem Wiener Singverein und den Wiener Sängerknaben hervor.

Tanz der Töne

Peter Tschaikowskys "Nussknacker Suite" von 1892 und Edvard Griegs "Peer Gynt Suite" von 1876 zeichnen sich durch romantische Bildhaftigkeit aus. Herbert von Karajan kitzelt aus den Wiener Philharmonikern so vielfarbige dynamische Facetten und Kontraste heraus, das die Interpretation zweifellos eine eindrucksvolle Referenzaufnahme der bekannten Werke ist.

Das klassische Ballett "La Fille mal gardée" wurde bereits im späten 18. Jahrhundert uraufgeführt. Die Originalmusik wurde jedoch 1828 für Aufführungen in der Pariser Oper von Ferdinand Hérold überarbeitet und ist 1960 wiederum durch John Lanchbery für eine Inszenierung des Londoner Royal Ballet arrangiert worden, der bei der Aufnahme mit dem Orchester des Royal Opera House Covent Garden persönlich am Pult stand und eine höchst spannende Einspielung der traditionsreichen Musik kreiert hat.

Der Schweizer Dirigent Ernest Amsermet präsentiert mit dem von ihm gergündeten Orchestre de la Suisse Romande eine lebhafte und detailreiche Aufnahme von Maurice Ravels Ballettmusik "Daphnis et Chloe" die vor allem durch ihre berührende impressionistische Zartheit und die zugleich gänzlich unprätentiöse Klarheit im Ausdruck besticht. Amsermet hat selbst mit Ravel gearbeitet und kannte das Werk durch und durch - diese intensive Beziehung kann man erahnen, wenn man sich in die Klangwelt des französischen Komponisten eintaucht.

 


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