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14.01.2016

Schuberts Schätze - Die schönsten Kompositionen in einer neuen Edition

Auf 39 CDs präsentiert die Deutsche Grammophon Franz Schuberts schönste Kompositionen für Orchester, Ensemble und Klavier.

Diverse Künstler, Schuberts Schätze - Die schönsten Kompositionen in einer neuen Edition © DG

Die Edition ist eine Verneigung vor Franz Schubert. Große Musiker interpretieren alle seine Schlüsselwerke, die in dieser Box auf einzigartige Weise in vielen Referenzaufnahmen gebündelt werden und ein vielschichtiges musikalisches Porträt des österreichischen Komponisten entstehen lassen.

Franz Schubert gehört zu den größten Musikern, die das 19. Jahrhundert hervorgebracht hat. Von Kindesbeinen an spielte er Geige, Bratsche und Orgel, sang im Chor und als Solist und komponierte bereits als junger Bursche Lieder, Streichquartette und Werke für Klavier. Mit 16 entstand seine erste Sinfonie, die in der Aufnahme des Chamber Orchestra Of Europe unter der Leitung von Claudio Abbado mit einer großen Portion jugendlicher Frische überzeugt und den Startschuss für eine musikalische Reise in Schuberts sinfonische Welt gibt. 

Schubert für Orchester

Auf den ersten vier CDs der Edition kann man verfolgen, wie sich Claudio Abbado und das Chamber Orchestra of Europe intensiv mit der orchestralen Klangsprache aller Sinfonien des österreichischen Komponisten auseinander setzen. Weitere CDs präsentieren musikwissenschaftliche Ergänzungen von Brian Newbould zu den Sinfonien Nr. 7, 8 und 10, die von der Academy of St. Martins in the Fields unter Neville Marriner eingespielt wurden. Eine Bonus-CD lädt zudem zum Vergleich von drei verschiedenen Interpretationen der "Unvollendeten" ein, die unter der Leitung von Carlos Kleiber, Wilhelm Furtwängler und Leopold Stokowski ganz unterschiedliche musikalische Ansätze präsentieren.

Weitere sinfonische Facetten offenbaren die Haydn Sinfonietta Wien, die Staatskapelle Dresden unter Wolfgang Sawallisch und das London Philharmonic Orchestra mit Ouvertüren aus Schuberts Feder. Mit "Polka & Galopp", gespielt von den Wiener Philharmonikern unter Claudio Abbado, der Bühnenmusik zu "Rosamunde" mit dem Chicago Symphony Orchestra und James Levine sowie Gidon Kremers Interpretation der Polonaise für Violine und Orchester D 580 und dem Rondo für Violine und Orchester D 438 wird das sinfonische Spektrum der Aufnahmen noch um viele reizvolle Farben erweitert. 

Schubert für die Tasten

Berühmte Pianisten wie Wilhelm Kempff, Alfred Brendel, Maria João Pires, Emil Gilels, Martha Argerich und Daniel Barenboim widmen sich auf 14 CDs mit Sonaten und kleinformatigen Impromptus, Walzern und Ländlern der Klaviermusik von Franz Schubert - sowohl für zwei als auch für vier Hände. Bekannte Werke wie die beliebte Wanderer-Fantasie oder die Arpeggione-Sonate mischen sich dabei organisch mit unbekannteren kompositorischen Schätzen. Die Aufnahme der drei Militärmärsche D 733 von Jörg Demus und Paul Badura-Skoda wird im Rahmen dieser Edition sogar zum allerersten Mal in der Geschichte des gelben Labels veröffentlicht.

Schubert für die Kammer

Auch Franz Schuberts kammermusikalisches Oeuvre ist ein reichhaltiger Schatz für sich. Werke wie sein Oktett, das Forellenquintett, seine Streichquartette, sein Streichquintett, die Streich- und die Klaviertrios sind aus der Kammermusikliteratur nicht wegzudenken. Interpreten wie das Melos Quartett, das Amadeus Quartett, das Grumiaux Trio und das Beaux Arts Trio, erwecken Schuberts kammermusikalische Ideen zum Leben und spüren, ergänzt durch Solisten wie Gidon Kremer, Mstislav Rostropovich und andere Künstler in vielen unterschiedlichen Besetzungen Schuberts kreativem Geist nach. 

Die erste Edition markiert den Anfang einer intensiven Auseinandersetzung mit Schuberts kompositorischem Vermächtnis. Für 2017 ist die Veröffentlichung der Edition Vol.2 geplant, die sich Schuberts vokaler Kompositionskunst widmen wird. 


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