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13.04.2016

Vielfältige Inspirationsquelle - Deccas Doppelalbum "Shakespeare - In Music and Words" ist eine Ode an William Shakespeare

Zum 400. Todestag des britischen Poeten präsentiert Decca ein faszinierendes Doppelalbum, das in vielen musikalischen Facetten Shakespeares Geist spürbar macht.

Diverse Künstler, Vielfältige Inspirationsquelle - Deccas Doppelalbum Shakespeare - In Music and Words ist eine Ode an William Shakespeare © Decca

William Shakespeares Poesie prägt seit vielen Jahrhunderten die Kunst- und Kulturszene weit über die Grenzen der Literatur hinaus. Auf dem Album "Shakespeare - In Music and Words" sind Kreationen versammelt, mit denen große Komponisten ganz unterschiedlicher Epochen ihre Inspiration durch Shakespeares Gedichte und Theaterstücke musikalisch zum Ausdruck gebracht haben.

Die Königin der Tragödie

Die tragische Geschichte von "Romeo und Julia" ist seit der Entstehung 1594 bereits unzählige Male in Musik gefasst worden. Auf dem Doppelalbum kann man u.a. Sergej Prokofieffs "Tanz der Ritter" aus seiner Ballettmusik op. 64 hören, mit dem das Cleveland Orchestra unter der Leitung von Lorin Maazel die erbitterten Kämpfe zwischen den beiden verfeindeten Familien-Clans sinfonisch erlebbar macht.

Die Tragödie um die jungen Liebenden aus Verona hat auch den zeitgenössischen schottischen Komponisten Craig Armstrong inspiriert. Dessen gefühlvolle musikalische Interpretation der Balkonszene wird vom Czech National Symphony Orchestra auf dem Album unter der Leitung von Paul Bateman interpretiert.

Kunterbunte Komödien

Felix Mendelssohn-Bartholdy hat sich mit einer Ouvertüre und einer Schauspielmusik musikalisch gleich mehrfach mit Shakespeares Komödie "Ein Sommernachtstraum" auseinander gesetzt. Das L'Orchestre de la Suisse Romande spielt unter Ernest Ansermet sein lebhaftes Scherzo aus der Bühnenmusik op. 61.

1692 hat sich der britische Komponist Henry Purcell mit seiner Barockoper "The Fairy-Queen" Shakespeares Sommernachtstraum-Komödie gewidmet - und auch Benjamin Britten komponierte eine Oper mit dem Titel "A Midsummer Night's Dream", die 1960 uraufgeführt wurde. Das English Chamber Orchestra spielt Purcells "O Let Me Weep, For Ever Weep" aus "The Fairy Queen", in einer Bearbeitung von Benjamin Britten und bringt damit beide Einflüsse zusammen. Der Oper "Béatrice et Bénédict" des französischen Romantikers Hector Berlioz liegt Shakespeares Komödie "Viel Lärm um nichts" zu Grunde. Einen Einblick gibt die Aufnahme des London Symphony Orchestra, das unter der Leitung von Sir Colin Davis "Vous soupirez, madame?" - "Nuit paisible et sereine!" daraus spielt.

Maestro Verdi feat. William Shakespeare

Auch Giuseppe Verdi, Großmeister der italienischen Oper, hat den Stoff des britischen Schriftstellers für sich entdeckt und daraus einige seiner bedeutendsten Opern gesponnen. "Falstaff" bezieht sich auf Shakespeares Komödie "Die lustigen Weiber von Windsor" - Bryn Terfel und die Berliner Philharmoniker präsentieren daraus unter der Leitung von Claudio Abbado  "Olà!" - "Sir John Falstaff!"

Das Chicago Symphony Orchestra spielt unter Sir Georg Solti Verdis "Coro di Profughi Scozzesi" mit dem Titel "Patria oppressa" und Renée Fleming überzeugt als Desdemona mit "Ave Maria, piena di grazia" aus der Oper Otello.

Mit dem Album "Shakespeare - In Music and Words" lassen sich wunderbar Bezüge zwischen den verschiedenen musikalischen Behandlungen der literarischen Inspirationsquellen aus der Feder von William Shakespeare herstellen.

Die Magie des gesprochenen Wortes

Die zweite Hälfte des Doppelalbums legt den Fokus auf Worte, die Shakespeares Feder entsprungen sind. Monologe und Passagen aus Shakespeares großen Klassikern wie Hamlet, Romeo und Julia, Was ihr wollt, Julius Caesar, Macbeth, Troilus und Cressida, Viel Lärm um Nichts und einer Auswahl seiner Sonnets werden von Schauspielern wie Richard Pasco, Oscargewinnerin Vanessa Redgrave, Dame Peggy Ashcroft, Sir John Gielgud oder Christopher Plummer zum Leben erweckt und ergänzen die musikalischen Eindrücke um eine weitere spannende Dimension.


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