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14.04.2016

Vier von Format - Vier neue Vinyl-Platten präsentieren legendäre Einspielungen der Labels Deutsche Grammophon, Decca und Mercury

Die Ästhetik von Vinyl-Platten ist moderner denn je und sie präsentieren die Musik in jeder Hinsicht in exzellenter Qualität. Vier aktuelle Neuerscheinungen alter Aufnahmen überzeugen als schwarzes Rund mit Stil und Klasse.

Diverse Künstler, Vier von Format - Vier neue Vinyl-Platten präsentieren legendäre Einspielungen der Labels Deutsche Grammophon, Decca und Mercury © Fabio Sola Penna/flickr

Herbert von Karajan hat im Laufe seiner eindrucksvollen Karriere ein reiches Oeuvre bedeutender Aufnahmen hinterlassen, darunter auch Einspielungen mit den Berliner Philharmonikern von Maurice Ravels berühmtem "Bolero" und seiner Ballettmusik "Daphnis et Chloé" Nr. 2, von Modest Mussorgskys Programmmusik "Bilder einer Ausstellung" und Claude Debussys sinfonischen Dichtungen "La Mer" und "Prelude à L'Après-midi d'un faune".

Diese Aufnahmen im Jahr 2016 als hochwertige 180g Vinyl-Platte in der Hand halten zu können, hat haptisch, optisch und musikalisch einen besonderen Charme. Gleichzeitig muss man auf ein bequemes, digitales Extra nicht verzichten und kann die Musik über einen Code zusätzlich auch noch als mp3 herunterladen, um sich nicht nur zuhause am Plattenspieler, sondern auch unterwegs und überall ganz flexibel daran erfreuen zu können.

Rachmaninoffs Tastenkunst

Vier Klavierkonzerte und eine Rhapsodie über ein Thema von Paganini für Klavier und Orchester mit der Opuszahl 43 hat Sergej Rachmaninoff zwischen 1891 und 1934 komponiert. Der russische Pianist Vladimir Ashkenazy hat die komplexen romantischen Werke gemeinsam mit dem London Symphony Orchestra unter der Leitung von André Previn eingespielt und alle Farben aus der Partitur gekitzelt, die Sergej Rachmaninoff zwischen die Zeilen komponiert hat. Die Neuerscheinung dieser Aufnahmen als glamouröse Edition mit drei LPs in bester 24-bit 96khz hi-res transfers Manier der Londoner Abbey Road Studios, verleiht den Tondokumenten eine angemessene Wertschätzung.

Kostbare Klangkunst

Auf zwei LPs kann man eine besonders ambitionierte Aufnahme erleben - und das sowohl in mono aus dem Jahr 1954, als auch in stereo von 1958. Beide Male spielte das Minneapolis Symphony Orchestra unter der Leitung von Antal Dorati die Ouvertüre "1812" von Peter I. Tschaikowsky, in deren Partitur u.a. nach Kirchenglocken, Kanonen und einer Blaskapelle verlangt wurde, weshalb Dorati das Stück an drei verschiedenen Orten aufnehmen ließ: 1954 stammt das Glockenläuten vom Harkness Memorial Tower auf dem Campus der Yale University, eine napoleonische Kanone aus dem 18. Jahrhundert wurde extra an der U.S. Military Academy in West Point aufgenommen.

In der zweiten Aufnahme von 1958 kann man nicht nur Tschaikowskis Musik in Stereoqualität erleben, sondern auch die Glocken des Laura Spelman Rockefeller Memorial Carillon an der Riverside Church in New York City mit denen der Yale University vergleichen und so einen Sinn für die kleinen Details in der Musik entwickeln.


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