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Dorian Hunter BACKSTAGE EXCLUSIV

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20.07.2010

Pressestimmen

Dass Dorian Hunter nicht nur die Fans sondern auch die schreibende Zunft begeistert, zeigen die folgenden Pressezitate.

 

Zur vieldiskutierten Folge 14:

Thorsten auf www.amazon.de, 20.05.11 (...) Dorian Hunter jagt im Schnellzug von London nach Paris den letzten seiner Brüder, den Vampir Frederic de Buer. Damit schließt die Folge direkt an die letzte an. Das ist mit reichlich Action und Ärger verbunden, da der Secret Service ebenfalls Jagd auf Hunter macht, er gilt als "vogelfrei". Die Story, die immer hervorragend ohne richtigen Erzähler funktioniert und mit Topsprechern besetzt ist, (ist) geradlinig und lässt natürlich an Actionfilme aller Art denken. Unterstützung bekommt Hunter von einem französischen Reisenden, ein Journalist. Dieser wird von Oliver Kalkofe mit schickem Akzent gesprochen. Kalkofe hat den dritten Auftritt in der Serie, jeweils als andere Rolle. Super macht er es immer! (...)

tom fawley auf www.hoerspiele.de, 20.05.11 "Dorian Hunter" schafft es auch mit seinem 14. Abenteuer nicht mich zu enttäuschen! Nicht dass ich dies erwartet hätte, aber es wird doch langsam unheimlich, dass eine Serie so lange dieses hohe Niveau hält. Mehr noch: ich kenne keine andere Hörspiel-Reihe, die mich so dermaßen mitreißt wie diese. (...) Thomas Schmuckert gibt die Titelfigur gewohnt cool und kaltschnäuzig, dass es eine wahre (Hör-)Freude ist. Ich habe ständig Clint Eastwood vor dem geistigen Auge. Auch meine Bitte bei der letzten Folge (gebt Oliver Kalkofe einen größeren Part) wurde erhört. Und wie es aussieht handelt es sich sogar um eine wiederkehrende. Er ist einfach toll! (...) Hatte die CD bereits Gestern im Briefkasten und habe sie heute schon viermal gehört. Absolute Empfehlung, wie immer bei dieser Serie und nun beginnt wieder die lange Wartezeit bis zur 15.!
 
Florian Hilleberg auf www.literra.de, 21.05.11 (...) Die technische und inhaltliche Qualität ist auch dieses Mal überdurchschnittlich. (...) Vollkommen unpassend ist das Experiment bei dem zwei unabhängig geführte Dialoge übereinander gelegt wurden. Abgesehen davon, dass man als Hörer gar nicht weiß, welchem Gespräch man folgen soll, ist es weder der Spannung noch dem Unterhaltungswert zuträglich. Dessen ungeachtet bietet auch diese Folge rasante Action vom Feinsten, die durch die klangvolle Musik noch mehr Dynamik entwickelt. Rasche Szenewechsel, coole Dialoge mit sehr viel trockenem Humor und eine exzellente Dramaturgie lassen keine Wünsche offen. Ein fahrender Zug als Schauplatz ist alles andere als neu, wurde hier aber nichtsdestotrotz spannend und innovativ umgesetzt. Obwohl die Handlung eng mit der vorherigen und der nächsten Folge verknüpft ist, funktioniert das vorliegende Hörspiel auch überraschend gut als Einzelabenteuer, das selbst Quereinsteiger ohne viele Vorkenntnisse genießen können. (...) FAZIT: Vampirjagd im Eurotunnel! DORIAN HUNTER bietet auch dieses Mal kompromisslosen Horror und knallharte Action in exzellentem Sounddesign.

 Juerg Schmidt auf www.zaubermond.de, 21.05.11 Eine sehr mutige Umsetzung von Marco Göllner, für die er aber von den Puristen der Buchserie ordentlich Schimpfe bekommen wird. Denn ehrlicherweise muss man zugeben, dass "Jagd nach Paris" mit der Romanvorlage "Der Kopfjäger" kaum mehr als ein paar Namen gemein hat. (...) Meiner Meinung nach bietet die Folge viel Kurzweil und Spannung und atmet auch den Geist der Serie. Göllners Humor schimmert stets durch (...)Faszinierende Regieeinfälle hatte Göllner bei Track 8, in dem zwei Szenen in einer geboten werden (entweder genau zu- oder zweimal anhören!) (...)

redbeard auf www.metal-district.de, 25.05.11 (...) sobald der Zug (im wahrsten Sinn des Wortes) erstmal so richtig rollt, macht die Folge zeitweise richtig Spaß. Vor allem die erneut zutage tretende Hilflosigkeit des Chief, der einmal mehr einem Alleingang Hunters ohnmächtig gegenübersteht und wieder und wieder von diesem genarrt wird, sorgt für das nötige Augenzwinkern. Gleiches gilt für das „französische“ Element in der Geschichte. Daß dieses nicht zu überzogen und lächerlich wirkt, ist in erster Linie der hervorragenden Besetzung zu verdanken. (...) Helmut Winkelmann, der ebenfalls mit Akzent überzeugend den Commissaire gibt, dürfte älteren Hörspielfans als „Geisterjäger John Sinclair“ noch wohl vertraut sein (...) Ein schwarzhumorig Höhepunkt ist auch der Endkampf Hunters mit seinem letzten verbliebenen Bruder, dem er in wunderbar zynischer Weise recht endgültig die Verwandtschaft kündigt. Als besorgter Fan fragt man sich allerdings in diesem Moment unweigerlich, ob die Serie, die nun auf den Showdown mit „Papa“ zusteuert, damit wohl auch ihrem baldigen Ende entgegengeht. (...)

Agatha auf www.hoerspiellobby.de, 25.05.11 (...) Beeindruckende Geräuschkulisse, das ohne Frage, (...), aber der Hörer muss einiges an Phantasie mitbringen, um das Geschehen daraus abzulesen. Definitiv nichts, was nebenher laufen sollte, dann wird man von der "Jagd nach Paris" wenig haben. (...) Süß fand ich übrigens die kleine Lilli Martha König als "Lilli Martha", die wirklich sehr natürlich rüberkam. Da könnte sich mancher gekünstelt klingende Kindersprecher, bei dem man am liebsten gleich den Player wieder ausschalten würde, noch was abkucken.

daniel.schnaithmann auf www.triggerfish.de, 26.05.11 (...) Der Dämonen-Killer tut auch in der 14. Folge der Reihe das, was er am besten kann: Dämonen killen. Und so arbeitet auch 'Jagd nach Paris' wieder mit altbekannten Motiven des Horror-Grusel-Mystery-Genres,  aber eben auch auf sehr unterhaltsame Weise. Waren es in den vorangegangenen Episoden mehr die Atmosphäre und kleinere Familiengehemnisse, die in den Vordergrund der Erzählung rückten, wird nun versucht, mit etwas mehr (schwarzem) Humor zu punkten. Nicht zuletzt dafür verantwortlich ist erneut Oliver Kalkofe, der (...) sich als Journalist Armand Melville gewitzt und ausgesprochen charmant durch die Story französelt. (...) Etwas rasanter und humorvoller als die Vorgänger (...)        

MonsterAsyl auf www.affengigant.de, 26.05.11 (...) Die Umsetzung dieser Episode kann ich leider nur teilweise als gelungen bezeichnen. Zu Anfangs ist es noch recht einfach, dem Geschehen zu folgen, aber in dem Moment, wo die Action einsetzt, droht man als Hörer verlorenzugehen. Ganze Sequenzen bestehen nur aus Geräuschen, und es braucht schon viel Phantasie, sich das Geschehen vorzustellen. Darüberhinaus verschwinden einige Sätze nahezu in diesem Klangteppich. Hier ist höchste Konzentration angesagt, also nichts zum mal eben nebenbei hören. (...) Hörspiellegende Konrad Halver(Trevor Sullivan) hat in dieser Folge endlich Gelegenheit, seine Rolle richtig ausfüllen zu können. Es macht einfach tierischen Spaß, ihn aufgrund von Hunters Ungehorsam herumschimpfen und -poltern zu hören. (...) Am besten hat mir aber Robert Kotulla (Frederic de Buer) gefallen. Seine Darstellung des verschlagenen und im Grunde genommen feigen Vampirs ist einfach großartig. (...) Ein Sonderlob gebührt (...) der kleinen Lilli Martha König (Lilli Martha), die für ihr junges Alter eine unglaublich gute Leistung abliefert. (...)

Martin Bothmann auf www.ffm-rock.de, 26.05.11 Na das nenne ich einmal (...) eine sehr frei interpretierte Fassung zur eigentlichen Buchvorlage „Der Kopfjäger“. Lag man mit den bisherigen Dorian Hunter Vertonungen ja immer recht nah am Original, (bleibt) hier (...) nur noch das Grundgerüst (...) erhalten. (...) Vollauf überzeugend und die sprichwörtliche Bank (...) das Sounddesign der Reihe. Extrem realistische Geräusche, die auf den Punkt gebracht genau das erbringen, was sie sollen. Realismus und Glaubwürdigkeit. Zudem drückt erneut der schwere, dunkle Technosoundtrack, der hier mit den aus der letzten Folge bereits bekannten, schleppenden Gitarren und nett eingespritzen Percussions veredelt wird, mächtig auf die Gemütslage. Da, wie bereits erwähnt, auch der sehr spezielle Humor nicht zu kurz kommt, werden Fans der Serie vollauf bedient. (...)

Markus Stengelin auf www.modulopfer.de, 26.05.11 (...) Folge 14 schließt nahtlos an die letzte Episode an, dementsprechend rasant geht´s gleich von Beginn an im Hörspiel zu. Soundtechnisch ist mal wieder einiges geboten, etwa wenn Sullivan und Cohen das Geschehen an Bord des Zuges von einem Hubscharauber aus kommentieren und wir Hörer parallel dazu mit Dorain „zusammen“ durch den Zug laufen. Die Musik ist wieder großartig, das von mir bereits in der letzten Folge gelobte „Klöppelmotiv“, wie ich es scherzhaft nennen möchte, wird in diversen Variationen wieder aufgegriffen. Gut so! Mehr davon!! Bitte!!!  (...) Und ein besonderer Coup, zumindest für Gruselhörspielkenner, ist Marco Göllner mit dem Einsatz von Helmut Winkelmann gelungen. Der hat nämlich in den 80er Jahren eine Zeit lang auch einen Geisterjäger gesprochen, und zwar keinen Geringeren als John Sinclair in der (...) Hörspielserie aus dem legendären Tonstudio Braun. Man merkt, meine Sympathie für diese Serie lässt nicht nach, aber sie hat es nun mal wirklich verdient. (...) für mich auch weiterhin die derzeit beste Mysteryserie auf dem Hörspielmarkt.

Evil auf www.hoergruselspiele.de, 27.05.11 (...) rasant und kann überzeugen. Oliver Kalkofe (Melville) ist grandios. (...)Genial der Mann. Mußte wirklich lachen: "Wegen die Püllöver".  Kalkofe ist wirklich witzig, auch wenn er ernst spielt. Auch das kleine Mädel im Zug, Lilli Martha, klingt überwältigend. Die Kleine hät ich am liebsten aus dem CD Player gezogen und richtig durchgeknuddelt. Zu goldig! Eine echte Herzensbrecherin. (...)

JonSnow auf www.folgenreich.de, 27.05.11 Und schon wieder ein Volltreffer, langsam wird's langweilig ;) Wieder eine absolut gelungene Folge, bei der alles stimmt. Inszenatorische Besonderheit diesmal: Ein "Audio-Splitscreen". Großartig. Den hohen Humoranteil und Herrn Kalkofes erneut gelungene (und gewünschte) Nebenrolle möchte ich ebenfalls besonders lobend erwähnen. Damit hat sich "Dorian Hunter" endgültig zu meiner aktuellen Lieblingsserie entwickelt (...)

Michael Brinkschulte auf www.der-hoerspiegel.de, 27.05.11 (...) Diese Folge geht den gelungenen Weg zwischen Spannung, Action, Horror und dem kleinen Spritzer Humor, der sich vielfach in Seitenhieben der Beziehung der Briten zu den Franzosen manifestiert ist. Der Plot knüpft perfekt an der vorhergehenden Folge an und nimmt den Hörer mit auf einen Trip unter den Ärmelkanal, wo es in der Dunkelheit des Eurotunnels zu einem Showdown kommt, der allerdings nicht der einzige bleibt. Spannungsgeladene Unterhaltung in Bestform! (...)

Psychonaut auf www.experiment-stille.de, 27.05.11 (...) Oliver Kalkhofe als überzeugender Armand Melville (...) Konrad Halver und Frank Gustavus verschaukeln sich als geniales Geheimdienstduo wie gewohnt selbst und Thomas Schmuckert krönt eine weitere Hunter-Folge mit seiner absolut bestechenden Leistung. Seine Charakterisierung ist so treffend wie die Faust aufs Auge (und danach in die Zähne) ohne jemals kitschig, überzogen oder künstlich zu wirken. (...) Die Produktion knallt aus den Boxen, dass es eine wahre Freude ist. Der Hörer ist im Hubschrauber, im Zug, im Tunnel und fühlt die Kugeln um seinen Schädel pfeifen. Göllner setzt auf „Dabeisein ist Alles“ und inszeniert einen infernalischen Jahrmarkt, den die an den Aufnahmen Beteiligten hervorragend inszenieren bzw. akustisch in Zement gießen (...) Teilweise ist die Handlung parallel inszeniert, der Hörer erfährt zeitgleich was Hunter und der britische Geheimdienst unternehmen. Marco Göllner hat immer noch ein Ass im Ärmel. Dazu gehört auch die tiefschwarz-eisenharte Szene mit der süßen Lilli Martha König. Das ist der seine Phantasie austobende Göllner wie er leibt und lebt: Schwarze Cover, schwarze Familie, schwarzer Humor - und schwarze Fingernägel. Am - leider qualitativ und nicht quantitativ - schwächlenden Hörspielmarkt ist Dorian Hunter eine der wenigen Konstanten, die in Sachen Qualität (und zwar auf allen Ebenen !), Originalität und regelmäßiger Veröffentlichungen einen Lichtblick darstellt. Ein Lichtblick für den man eine Sonnenbrille braucht.

Michael Wagner auf www.echthoerbuch.de, 31.05.2011 (...) Regisseur Marco Göllner hat sich bei der zeitgemäßen Umsetzung einige Freiheiten genommen und gravierende Änderungen an der Romanvorlage vorgenommen, um Dorians letzten Bruder Frederic de Buer so richtig das Fürchten zu lehren. (...) Bei den Exposéarbeiten 1974 wurde dieser Roman eingeschoben, da keiner der Brüder Dorians mehr am Leben sein sollte, wenn sich Dorian im Kampf gegen Asmodi II befindet. (...) Das Hörspiel ist (...) auch sehr gut für Hörer geeignet, die die Serie noch nicht kennen. (...)Marco Göllner versteht es, die Spannung bis zum Schluss zu steigern und bietet dem Hörer im eher begrenzten Raum des Eurostars und Eurotunnels ein spannendes, atmosphärisch dichtes, teilweise bedrohlich wirkendes Mysteryhörspiel. Das Musik- und Sounddesign ist auf gewohnt hohem Niveau. Die Auswahl der Musikstücke und die stets der Situation angepassten Geräusch- und Klangkulissen überzeugen auf ganzer Linie. (...) Die Sprecherleistungen (...) sind herausragend (...)

Sebastian Born auf www.dorianhunter.net, 27.05.11 Liebe Hunter-Fans und solche, die es noch werden wollen, mit Folge 14 ist den Produzenten mal wieder eine grandiose Atmosphäre gelungen. (...) Diese Folge überzeugt durch ihre Dynamik, untermalt mit passender Musik. Sie hat den rasenden Charme eines “Lola rennt” und ist voll subtiler Action alla James Bond. (...) Hört Euch die Folge ganz in Ruhe mit guten Kopfhörern an (falls Ihr das nicht sowieso alle tut)! Die Qualität dieser Produktion übertrifft alle konventionellen Hörspiele! (...)                                            

Daniel Merk auf www.hoerspiel3.de, 07.06.11
(...) Als Hörer verfolgen wir die Geschehnisse diesmal aus mehreren Perspektiven. Zum einem natürlich die Dorian Hunters, zum anderen aber auch aus der des Secret Service und zum dritten auch aus der von Hunters französischen Vampir-Bruder. Auf einen übergeordneten Erzähler wird wie gewohnt verzichtet. Und auch den Einsatz eines Ich-Erzählers, der aus dem Rückblick berichtet, scheint man diesmal nicht nötig zu haben. Das dürfte zum einen am recht geradlinig aufgebauten Plot liegen, der seinen Schwerpunkt klar auf Action verlagert. (...) Besonders während der Verfolgungsjagd im Zug, die fast ohne Dialoge auskommt, ist man enorm auf die Geräuschkulisse angewiesen. Die zugegebenermaßen verdammt gut ist, so dass man sich selbst in diesen Szenen ohne Erzähler gut zurecht findet.Auch wenn Grusel oder Horror diesmal recht rar gestreut sind, bleibt der dunkle Farbton in den Hunter-Hörspielen erhalten. Zum einen geht das auf die Musikstücke zurück. Zum anderen aber auch auf den bösartigen ironischen Unterton, der eigentlich in fast sämtlichen Dialogszenen zu vernehmen ist. Eindeutig eine von Marco Göllners Spezialitäten. (...) Fazit: im Vergleich zu vielen anderen Geisterjägern bieten die Hörspiele von Dorian Hunter noch immer verdammt hohes Niveau. (...)

Oliver Kotowski auf www.fantasyguide.de, 07.06.11 (...) Vom Plot her ist Jagd nach Paris eher unauffällig: Es handelt sich um einen Jagd-Plot, wie er am häufigsten in Thrillern verwendet wird: Der Cop/Agent hetzt den Verbrecher/Terrorist, bis der Gejagte entweder den Jäger abschütteln kann oder zur Strecke gebracht wird. Hier setzt der Dämonenkiller seinem flüchtigen Dämonenbruder nach. Ungewöhnlich, wenn auch nicht wirklich neu, ist der Zug als Schauplatz (...) (dadurch) werden dem Handlungsspielraum (...) selbst enge Grenzen gesetzt. Um hieraus eine spannende Jagdgeschichte zu entwickeln, bedarf es eines ausgefeilten Handlungsaufbaus und perfekten Timings. Marco Göllners Skript verfügt über beide Tugenden. (...) Während Hunter und de Buer sich ganz auf ihre persönlichen Fähigkeiten verlassen müssen, kann Sullivan auf einen gewaltigen Machtapparat zurückgreifen – so kann er ohne Weiteres Teile des Geschehens im Zug via Überwachungskameras verfolgen. Gerade hier ist Göllner ein hohes Lob auszusprechen: Gleich, ob der Einsatz der technischen Mittel realistisch ist oder nicht, er nutzt sie für einen spannungsreichen Handlungsaufbau. Der dramatischen und z. T. rasanten Jagd setzt Göllner immer wieder humorvolle Szenen entgegen, die verhindern, dass der Hörer sich an das hohe Tempo gewöhnt. Ein sehr gutes Skript. (...) Konrad Halver (...) spricht (...) seit seinem ersten Auftritt in Das Henkersschwert zum neunten Mal den granteligen Secret Service-Boss Trevor Sullivan. Gewürdigt hatte ich seine Beiträger bisher nie explizit, da sie stets zu kurz waren. Das soll hiermit geändert werden: Halver liefert eine sehr gute Performanz. (...) was allerdings nur wenig überrascht. Anders bei Lilli Martha König, die in einer bösen Szene die kleine Lilli Martha spricht. Ich weiß nicht, wie alt die Sprecherin ist, sollte ich raten, würde ich auf vier Jahre tippen, und sie hat (meines Wissens) bisher nur an einem weiteren Hörspiel mitgewirkt, doch ihr Auftritt muss sich nicht hinter denen vieler alter Hasen verstecken. Tolle Leistung!

Die Inszenierung ist wie gewohnt, nur besser. Ja, noch besser. Sie ist recht modern, ohne Erzähler, Geräusche werden nie erläutert, im Gegenteil, bisweilen werden sie dramaturgisch verwendet. Die Musiken sind meist gemäßigt schnell mit dominantem, hämmerndem Grundrhythmus – passend für eine rasante Zugfahrt. Bei den Tonschichten hat Göllner sich selbst übertroffen. In einer Szene geht Hunter durch den Zug, während Cohen und Sullivan ihn per Kamera beobachten, die Geschehnisse kommentieren und vorausplanen. Es beginnt mit der stampfenden Musik und Hintergrundgeräuschen des Zuges auf der linken Seite, dann schwinden die Zuggeräusche, dafür kommen die Hintergrundgeräusche des Hubschraubers auf der rechten Seite hinzu. Dann kommen auf der linken Seite die Zuggeräusche zurück und mit ihnen beginnt Hunters Sprecherdialog. In einer Dialogpause beginnen Cohen und Sullivan einen Dialog auf der rechten Seite. Schließlich finden beide Dialoge zugleich statt – und es sind beides dramaturgisch relevante Dialoge. So gibt es quasi zwei Szenen zugleich. Das sind insgesamt fünf Tonschichten: je zweimal Hintergrundgeräusch und Dialog und dazu die Musik. Dies ist eine ganz hervorragende Szene. Fazit: (...) Jagd nach Paris halte ich für das Glanzstück der ohnehin schon guten Serie – ein sehr gutes Skript, gute Sprecher und eine überragende Inszenierung. Dafür muss es Gold geben.

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„Die Serie besticht durch einen herrlich stimmungsvollen Industrial-Sound." - Multimania, Mai 2010

„...ein düsteres, beklemmendes und atmosphärisch dichtes Mystery-Abenteuer.“ - www.echthoerbuch.de, o.A.

„Der perfekt balancierte Mix aus David Nathans geschilderten Erzählungen, untermalten Szenen und Hörspiel ist wieder einmal ein Regie-Geniestreich von Marco Göllner geworden. Erzählkunst wechselt sich hier mit unglaublich intensiven, düsteren Gruselszenen ab. ...unverbrauchte, charismatische Stimmen. Fazit: So - und definitiv nur so -  muss moderner Hörspiel Grusel klingen. Nothing more to say. Absolute Kaufempfehlung.“ - http://allover-ffm-rock.de, 22.05.2010

"Fazit: Eine besonders gelungene Folge der Serie!  Durch die gute Story, durch Marco Göllner modern und aufwendig inszeniert, setzt diese neue Maßstäbe auf dem Hörspielmarkt.“ - www.hörmania.de , o.A.

>"Was diese Folge so sensationell gut macht ist die düstere- und bedrückende Grundstimmung. ...Hexensabbat und Hexenverbrennung sind phänomenal in Szene gesetzt. ...musikalisch fährt man wieder ganz groß auf und präsentiert uns eine beeindruckende Atmosphäre. Eine erstklassige Folge und meinen Glückwunsch zum Jubiläum und zu diesem Hörspiel.“ - www.hoerspielbude.de, Mai 2010

"Sehr interessant ist der Wendepunkt dieser Geschichte, in dem sich die Macher eines besonderen Stilmittels bedienen, was die Atmosphäre der Geschichte noch so richtig betont und den passenden Hintergrund bietet. Mit dieser Vertonung der Geschichte um den Dämonenkiller Dorian Hunter liegen die Macher von Folgenreich auf der richtigen Welle.“ - www.monstersandcritics.de, Juni 2010


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