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ECHO Klassik - Deutscher Musikpreis BACKSTAGE EXCLUSIV

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21.07.2010

Best of Klassik 2010 - Der Sampler zum wichtigsten deutschen Klassikpreis

Sie sind die Besten des Jahres 2010: Auf 2 CDs versammelt Best of Klassik 2010 die musikalischen Beiträge von nicht weniger als 55 verschiedenen SängerInnen, InstrumentalistInnen, Kammermusikformationen und Orchestern, die alle eines gemeinsam haben: Sie sind ECHO Klassik Preisträger 2010 – und damit Gewinner des wichtigsten deutschen Klassikpreises – gerade auch im Bereich der „kleineren“, der Spezialpreise, deren Verleihung nicht im Fernsehen zu sehen ist. Damit schlagen die ECHO-prämierten Einspielungen einen sinnvollen Bogen von „Klassik ohne Grenzen“ (Fauré Quartett) über das „Ensemble des Jahres – Alte Musik“ (Lautten Compagney) bis hin zu einer zauberhaften Musikerzählung in der Kategorie „Klassik für Kinder“, Prinzessin graues Mäuschen, gelesen von Eva Matthes.

Cecilia Bartoli, Joyce DiDonato, Juan Diego Flórez, Jonas Kaufmann, Bryn Terfel... allein die Liste der prämierten und damit auf diesem Sampler vertretenen Sängerpersönlichkeiten liest sich wie ein Who’s Who der internationalen Opernszene. Das Spektrum der Instrumentalisten umfasst Stars wie Janine Jansen, Alice Sara Ott, Olga Scheps, Leif Ove Andsnes, Gautier Capuçon, Lang Lang oder Albrecht Mayer. Dass aber dieser Sampler eben auch die ausgezeichnete Musik des Huelgas Ensembles, des Ensembles Anima Eterna, dem Wiener Klaviertrio oder des Ma'alot Quintetts präsentiert, macht ihn wertvoll und hörenswert weit über eine reine „Greatest Hits“- Zusammenstellung hinaus.

Wer sich einen Überblick über die angesagtesten Klassikkünstler und ihre Aufnahmen verschaffen möchte, der dürfte nirgendwo besser fündig werden, als bei Best of Klassik 2010.

Der ECHO gehört zu den etablierten und bekanntesten Musikawards der Welt. Die Deutsche Phono-Akademie - das Kulturinstitut des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. - ehrt mit dem ECHO - Deutscher Musikpreis und dem ECHO Klassik jährlich herausragende und erfolgreiche Leistungen nationaler und internationaler Künstler.

Seit 1992 ist die Verleihung des Deutschen Musikpreises ECHO der Höhepunkt eines jeden Musikjahres. Es geht um die Anerkennung großartiger kreativer Leistungen. Schon wer für diesen Preis nominiert ist, kann sich zu den Top Künstlern zählen: Diese Nominees haben ihr Publikum erreicht, sie haben Menschen bewegt und sie haben schlussendlich etwas in diesen Menschen bewegt.

Der ECHO bildet den Grad des Erfolges ab - sowohl in inhaltlicher als auch in ökonomischer Hinsicht. Beide Seiten bedingen sich gegenseitig: Ohne starke Inhalte gibt es keinen ökonomischen Erfolg, und ohne ökonomischen Erfolg wäre die Entwicklung starker Inhalte auf die Dauer höchst schwierig. Da unterscheidet sich die Musikindustrie nicht wesentlich von anderen Wirtschaftsbereichen. Und doch ist Musik anders. Im Kern entzieht sie sich einer rein ökonomischen Betrachtung. Hier geht es um Kreativität, um Kultur und um Kunst.

Nach fünf Jahren im Münchner Gasteig zieht der ECHO Klassik 2009, der 1994 das erste Mal vergeben wurde, in die Semperoper nach Dresden. Damit gehen zwei der national wie international wertvollsten und renommiertesten Klassikmarken eine einzigartige Symbiose ein.

Wenn die Deutsche Phono-Akademie am 18. Oktober 2009 zum 16. Mal den ECHO Klassik verleiht, geht es nicht zuletzt auch darum der Musik ein möglichst großes Forum zu bieten. Der ECHO Klassik 2009 zeigt, dass sich Kunst und Kultur gerade in gesamtwirtschaftlich schwierigen Zeiten stets als besonders kreativ und innovativ erweisen. Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen wirtschaftlichen Herausforderungen weiß niemand, wohin die Reise geht.

Doch die Künste, und dies gilt insbesondere für die Musik, bieten Möglichkeiten der Orientierung, sie schaffen zentrale Identifikationspunkte und ein Stück wahren Reichtums. So gilt auch heute noch der Nietzsche-Satz in besonderem Maße: „Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum."

Aus bescheidenen Anfängen hat sich der Deutsche Musikpreis ECHO im Laufe der Jahre zu einem weltweit beachteten Award entwickelt, der die kreative Kraft der hiesigen Branche mit wachsendem Erfolg eindrucksvoll unter Beweis stellt.

Prof. Dieter Gorny
Vorstandsvorsitzender Bundesverband Musikindustrie e.V.


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