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29.07.2009

Schöne Stimmen: Elīna Garanča singt Donizetti

Elina Garanca, Schöne Stimmen: Elīna Garanča singt Donizetti © Gabo / DG

Elīna Garanča tritt in die Fußstapfen von Marilyn Horne: Mit ihrem Album „Bel canto“ beweist die lettische Mezzosopranistin einmal mehr, dass sie zwar eine hinreißende Charlotte, Dorabella, Rosina und Adalgisa sein, aber mindestens ebenso überzeugend den „Kerl“ herauskehren kann, wenn es Komponist und Rolle von ihr verlangen. Dafür nun bietet das neue Album ausreichende und eindrucksvolle Gelegenheit. In sechs der insgesamt elf Szenen des neuen Albums darf  Elīna nach Rolle und Ausdruck ganz Mann sein und dabei ihren klangschönen und farbenreichen, fraulichen Mezzo einsetzen. Wenn selbst Bel canto-ungeübte Hörer sich unter Rossinis Tancredi oder Bellinis Romeo etwas vorstellen können und gewiss auch schon mal die eine oder andere diesbezügliche Arie gehört haben, dürften der Aureliano aus Donizettis „L’assedio di Calais“ und der Calbo aus Rossinis „Maometto Secondo“ durchaus Überraschungspotenzial bergen. Und auch Donizettis Orsini aus Donizettis irrwitzigem Inzest- und Giftmischerdrama „Lucrezia Borgia“ darf hoffen, dank Elīna Garančas Album neue Fans zu gewinnen. Der schönen Stimme zur Seite steht dabei Roberto Abbado, der Orchester und Chor des Teatro Communale di Bologna passgenau auf die Besonderheiten der Werke und der Brillanz der Solistin abstimmt.

Und wie faszinierend diese Zusammenarbeit geglückt ist, zeigt die aktuelle Folge des Video-Streaming-Specials „Schöne Stimmen“ bei KlassikAkzente.de. Denn hier widmet sich Elina Garanča der Arie „Al mio core“ aus dem ersten Akt von Donizettis „L'Assedio di Calais“ mit einer Feinheit und Noblesse, die jeden Fan der Vokalkunst dahinschmelzen lässt.

Das Video finden Sie auf der Schöne Stimmen-Seite bei KlassikAkzente.

Mehr Informationen zur Sängerin gibt es auf der Künstlerseite von Elīna Garanča.


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