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06.06.2007

Klassiker von Ella

Ella Fitzgerald, Klassiker von Ella

Bevor Ella Fitzgerald 1956 von Norman Granz für sein Label Verve unter Vertrag genommen werden konnte, nahm sie beinahe zwei Jahrzehnte lang als Solistin oder gefeaturete Sängerin Platten für Decca auf. Zwei Alben aus der ersten Hälfte der 50er Jahre werden nun erstmals auf CD herausgebracht: "Sweet And Hot" und "Lullabies Of Birdland".








Ella Fitzgerald - Sweet And Hot

Verve 06025 172 4764
 
Aufnahmejahr: 1952 - 1955
 
Es gibt vielleicht kein anderes Decca-Album von Ella Fitzgerald, das ihre erstaunliche emotionale und technische Bandbreite so wunderbar eingefangen hat wie "Sweet And Hot". Die Aufnahmen entstanden bei Sessions zwischen 1952 und 1955. Von ihrer "süßen" Seite zeigte sich Ella dabei auf der A-Seite der Vinyl-Scheibe (auf der CD sind es die ersten sechs Stücke) mit nuancierten Interpretationen von klassischen Balladen und Torch-Songs wie "Thanks For The Memory", "It Might As Well Be Spring" oder "I Can't Get Started". Ganz anders klingt die B-Seite (auf der CD die Stücke 7 bis 11) mit "heißen" Titeln wie "That Old Black Magic", "Old Devil Moon" oder "Mr. Paganini", bei denen sich Ella in unnachahmlicher Weise rasant swingend und improvisierend gehen ließ.
 
 
Ella Fitzgerald - Lullabies Of Birdland
Verve 06025 172 4765

Aufnahmejahr: 1945 - 1955

Wann immer Ella Fitzgerald in der ersten Hälfte der 50er Jahre in New York gastierte, hielt die First Lady Of Song im legendären Jazzclub Birdland Hof. Und jedesmal trug sie dabei ihre damalige Erkennungsmelodie "Lullaby Of Birdland" vor, die diesem Album schließlich den Namen gab. Das Repertoire, aufgenommen zwischen 1947 und 1955, besteht aus elf Bebop- und Bluesnummern (u.a. "Oh, Lady Be Good!", "How High The Moon", "Basin Street Blues", "Air Mail Special" und "Flying Home", bei denen Ella mehr als einmal bewies, was für eine meisterliche Scat-Sängerin sie war. Begleitet wurde sie u.a. von Tenorsaxophonist Sam Taylor, Organist Bill Doggett, Pianist Hank Jones, Gitarrist Everett Barksdale, Bassist Sandy Block und Drummer Jimmy Crawford.


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