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23.01.2015

Emile Haynie - We Fall - 2015

Einen langen Weg mit vielen Umwegen und Hürden hat Emile Haynie hinter sich gebracht, um aus einem unbekannten Beatbastler aus Buffalo, New York, zu jenem Grammy-gekrönten Hit-Produzenten und -Songwriter zu werden, der unter anderem für die Erfolge von Eminem ("Recovery"), Lana Del Rey ("Born To Die"-Album), Bruno Mars ("Locked Out Of Heaven", "Gorilla"), FKA Twigs, fun. ("Some Nights"-Album), Kanye West ("Runaway"), Sampha, Pink, Ghostface Killah und Kid Cudi verantwortlich ist (Cudi entdeckte er zudem und produzierte weite Teile seiner ersten beiden Alben).

Hinter den Kulissen, an den Reglern hat er den Sound der letzten Jahre massiv mitgeprägt, doch nun ist der Zeitpunkt gekommen, an dem Mr. Haynie endlich selbst ins Rampenlicht tritt – mit seinem Debütalbum "We Fall", das am 17. April 2015 bei Interscope Records erscheint: "We Fall" ist ein episch angelegtes Konzeptalbum, das den Zerfall einer Beziehung nachzeichnet; es entstand nahezu komplett in Zimmer 39 des legendären Chateau Marmont-Hotels in Los Angeles, in das Haynie flüchtete, um sich von der schwierigen Trennung zu erholen.

Das Resultat dieser Hotel-Sessions deckt ein extrem breites Klangspektrum ab: Während "Falling Apart" diesen unverkennbaren, sonnengetränkten Kalifornien-Vibe hat, erinnert "Dirty World" eher an Bowie, mit "Come Find Me" bricht er in Richtung Britpop auf, verneigt sich mit "Who To Blame" vor dem R&B-Sound von New Orleans, bis das reinigende, abschließende "The Other Side" schließlich sogar seine HipHop-Wurzeln mit Spiritualized-Anflügen vereint.

 "We Fall" verhandelt den gesamten Verlauf dieser tragischen Beziehung, von den Anfängen, dem Verlieben ("Little Ballerina"), über das Entdecken der Schwächen des anderen ("Wait for Life" und "Dirty World") bis hin zur unausweichlichen Trennung ("A Kiss Goodbye") – gefolgt von Versöhnungsversuchen ("Fool Me Too" und "Come Find Me"), der Suche nach dem Schuldigen ("Who to Blame") und schließlich dem Moment des Akzeptierens ("The Other Side").

Die vielen Vokalgäste und Musiker, die ihn auf dem Album unterstützen, hat Emile dabei so ausgewählt, wie ein Regisseur es für einen Kinofilm tun würde: Viele gute Freunde sind mit von der Partie, so zum Beispiel Andrew Wyatt von Miike Snow ("Falling Apart", "Nobody Believes You"), Rufus Wainwright ("Little Ballerina"), Lana Del Rey ("Wait for Life"), Charlotte Gainsbourg ("A Kiss Goodbye"), Nate Ruess ("Fool Me Too") und Lykke Li ("Come Find Me"), aber zugleich auch etliche Musiker, die einfach nur ganz oben auf seiner Wunschliste standen und glücklicherweise sofort an sein Projekt glaubten: Brian Wilson ("Falling Apart"), Colin Blunstone von The Zombies ("Nobody Believes You"), Julia Holter ("Ballerina’s Reprise") und Father John Misty ("Ballerina’s Reprise"). Zu den weiteren Beteiligten, die ebenfalls ihren Teil zum Album beisteuerten, zählen unter anderem Florence Welch, Mark Ronson, Roger Manning, Larry Gold, die Pedal-Steel-Legende Greg Leisz und viele mehr.