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08.11.2013

Eminem, "The Marshall Mathers LP 2", 2013

Der erfolgreichste Musiker des letzten Jahrzehnts ist diesen Herbst wieder ganz er selbst: Schon der Titel des neuen Albums, „The Marshall Mathers LP 2“, macht deutlich, dass sich hier streng genommen gar nicht Eminem, sondern vielmehr ein gewisser Marshall Mathers zurückmeldet – was bekanntlich der Geburtsname des King of Rap ist. Flankiert von den beiden Producer-Legenden Dr. Dre und Rick Rubin, hat er schon mit der ersten Auskopplung „Berzerk“ bewiesen, dass ihm nach wie vor kein anderer Rapper das Wasser reichen kann: Die Single stürmte innerhalb kürzester Zeit auf Platz 1 der iTunes-Charts in Deutschland und 35 weiteren Ländern. Sein achtes Album für Aftermath/Interscope erscheint weltweit am 05. November 2013.

 

Nachdem zuletzt mit „Survival“, zugleich Titelsong des Activision-Spiels „Call of Duty®: Ghosts“, noch ein weiterer Vorgeschmack zu hören war, machte er mit dem dritten Track „Rap God“ ein für alle Mal klar, worum es ihm bei dem neuen Album geht: Er verneigt sich vor denjenigen Rappern, die ihn zu Beginn seiner Karriere beeinflusst haben (z.B. Slick Rick, Doug E. Fresh etc.) und beweist mit seinem „supersonic flow“ und einem Non-Stop-Rap-Rundumschlag, dass er der wahre Rap-Gott ist – härter und besser und schneller denn je: „Be a king? Think not – why be a king when you can be a God?“, lautet die abschließende Frage des Tracks, der laut US-Rolling Stone „die Geschichte des HipHop und seine eigene Entwicklung“ wortgewaltig auf den Punkt bringt und auch hierzulande geradewegs in die Top-5 der iTunes-Charts schoss. Unterstützt wird Eminem auf dem Album von West-Coast-Rap-Sensation Kendrick Lamar („Love Game“), Skylar Grey („Asshole“), Rihanna („The Monster“) und Nate Ruess („Headlights“) von der Band Fun. Obendrein sind auf der Deluxe-Edition des Albums noch Gastauftritte von Jaime N. Commons und Sia zu hören.

 

„Ich hab noch nie so hart gearbeitet wie momentan“, berichtete Eminem einem Reporter des US-Rolling Stone über die Abschlussphase der Arbeiten an „The Marshall Mathers LP 2“. „Schon der Titel des Albums hat dafür gesorgt, dass die Erwartungen extrem hoch sind, und das spornt mich natürlich immer wieder an. Allerdings betrachte ich das Album gar nicht mal so sehr als Fortsetzung, sondern eher als Rückkehr zu diesem Vibe, zu dieser Stimmung des Vorgängers.“ Eine Stimmung, die viele seiner Fans (und auch er selbst) noch immer zu den Sternstunden seiner Karriere – und des HipHop – zählen...

 

Eminem ist der erfolgreichste Musiker des letzten Jahrzehnts: Er hat weltweit über 80 Millionen Alben und mehr als 120 Millionen Singles verkauft. Allein seine Videos verzeichnen inzwischen über 2,5 Milliarden Views, bei Facebook hat er knapp 77 Millionen Fans. Nachdem seine „The Slim Shady LP“ aus dem Jahr 1999 ihm gleich vierfaches Platin bescherte, landeten „The Marshall Mathers LP“ (2000) und „The Eminem Show“ (2002; #1 in D), die sich allein in den Staaten jeweils rund 10 Millionen Mal verkauften, in den Top-5 der erfolgreichsten Alben des Jahrzehnts. Das für einen Grammy nominierte Album „Encore“ ging 2004 auch in Deutschland auf Platz #1. Vor seinem fulminanten Comeback mit „Relapse“ im Jahr 2009 (#1 in USA, #2 in Deutschland, Gold, 2 Grammy-Awards) erschienen zwischenzeitlich noch das Greatest-Hits-Album „Curtain Call: The Hits“ (2005; 2x Platin) und die Platin-Compilation „Eminem Presents: The Re-Up“ (2006). Zuletzt hatte er 2010 mit seinem „Recovery“-Album ein Jahrzehnt als King of Rap besiegelt, als auch dieses Album Platz #2 in den Media-Control-Charts belegte, während es sich in den USA sogar knapp drei Jahre lang in den Top-200 hielt. Bezieht man schließlich noch seine Alben mit D12 und Bad Meets Evil ein, landeten bereits 10 Alben von Eminem auf dem ersten Platz der Billboard-Charts – hierzulande gab’s zwei Erstplatzierungen in den Albumcharts. Insgesamt hat Eminem 123 Awards gewonnen (u.a. ein Oscar, 13 Grammys, 5 Echos); hinzu kommen 273 Nominierungen.

 

Nachdem Eminem im Sommer 2013 auf sechs der größten europäischen Festivals (u.a. Pukkelpop und Leeds) vor insgesamt 450.000 Menschen aufgetreten war, kehrt er visuell mit seinem achten Album in seine Heimatstadt zurück: Auf dem Cover des Albums ist wie beim gefeierten ersten Marshall-Mathers-Album aus dem Jahr 2000 sein wenig einladendes Elternhaus in Detroit zu sehen. Es geht ihm offensichtlich um eine Rückkehr zu den eigenen (HipHop-)Wurzeln, verpackt in Songs fürs kommende Jahr.


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