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Aktuelles Album

Example, Playing In The Shadows, 00602527815732

Playing In The Shadows

(Limited Pur Edition)

Aktuelle Single

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Produktdetail
Example, Playing In The Shadows, 00602527815732

Playing In The Shadows

(Limited Pur Edition)

Format:
CD
Label:
Vertigo Berlin
VÖ:
tba
Bestellnr.:
00602527815732
Produktinformation:

Für Example läuft es momentan fantastisch. Vor zwei Jahren supportete er Calvin Harris bei einer Show in der Scala. Mittlerweile hatte er selbst drei komplett ausverkaufte Tourneen und hat eine Reihe gigantischer Shows mit Lily Allen und Faithless gespielt. Diesen Sommer war er der zweite Headliner auf der John Peel Stage beim Glastonbury Festival.

Examples letztes Album, Won’t Go Quietly, erreichte Goldstatus, was teilweise dem riesigen Erfolg von Kickstart zuzuschreiben ist. Seitdem ist er auf einem Weg der Selbsterfahrung – von Unorthodox, seiner Kollaboration mit Wretch 32, inklusive Stone Roses Sample, über Look Over Your Shoulder mit Giggs bis hin zu Shot Yourself In The Foot Again mit Skream.

 

Jetzt schaut Example sich um, schaut auf das, was er unterwegs gesehen hat – in den Clubs, bei Festivals, auf Tour, in den Studios, in Hotelzimmern, Taxis und Flugzeugen – und er fragt sich, was hier eigentlich abgeht. Mit Playing In The Shadows wird Example erwachsen.

 

"Ich musste vorsichtig sein, wenn ich mit meiner Freundin über das alles sprach, falls sie das Gefühl bekommt, dass wir in der Klemme stecken”, sagt er. “Aber mich inspirieren solche schwierigen Situationen eher. Sie findet es nicht so gut, wenn ich für einen Monat weggehe. Sie will wissen, wann wir heiraten, aber ich habe ein bisschen Angst, dass ich keine so berührenden Songs mehr schreiben kann, wenn ich es mir mit einer Familie gemütlich mache.”

 

“Das Musikbusiness stellt Deine Beziehungen und Privatleben auf eine harte Probe”, erklärt Example. “Man steht ständig unter Druck, die ganze Nacht zu trinken, tagelang durchzumachen und fremdzugehen. Und wenn es kein Druck ist, dann zumindest die Möglichkeit. Die Möglichkeit ist immer da. Auf dem ganzen Album hörst Du mich fragen ‘Soll ich Drogen nehmen?’, ‘Soll ich trinken?’, ‘Soll ich mich binden?’, ‘Soll ich aufhören, Party zu machen?’, ‘Soll ich sesshaft werden?’”

 

Den Albumtitel kann man unterschiedlich auslegen. Du kannst in den Schatten spielen, indem Du vorgibst, jemand anderes zu sein. Du kannst in den Schatten Deiner eigenen Persönlichkeit spielen. Du kannst in den Schatten eines tollen Clubs und einer Festivalnacht spielen. Es gibt gute und schlechte Momente, um sich zu verstecken, gute und schlechte Momente, um sich das zu holen, was man haben will.

 

Wie viele andere Leute auch ist Example ein bisschen eifersüchtig auf Menschen, die schon mit 18 wussten, was sie wollten und einfach ihr Ziel verfolgen. Das hatte er so nicht. Als Kind hörte er Nirvana, Motown und Michael Jackson. Während seiner Schulzeit im Westen Londons war es hauptsächlich Wu Tang Clan, Jay-Z und Slick Rick. Als Student trat er als MC bei Garage Raves auf, machte unzählige Mixtapes und moderierte bei Piratensendern, aber die Musik kam trotzdem erst nach der Filmerei.

 

Er arbeitete ein Jahr lang an Filmsets in Australien, “um der Plackerei in London zu entfliehen” und machte für Paramount Comedy Promofilme und Synchronisierungsarbeiten. Erst mit 21 begann Example, die Musik ernster zu nehmen. Das erste Album war ein Hip-Hop Album, denn damit kannte er sich aus. Es verkaufte 10.000 Exemplare. “Das ist eine Kultplatte”, sagt er. “Aber es ist nicht wirklich ich.”

Auf seinem zweiten Album arbeitete Example mit 25 Produzenten für 14 Songs. Sie machten 40 Demos und verwarfen die Hälfte davon wieder. Example lernte, was richtig für ihn war und was nicht. Und er lernte schnell.

 

“Ich verehre Blur”, erzählt Example. “Und sogar die wussten bis zu ihrem dritten Album nicht wirklich, was sie taten. Jetzt bin ich an demselben Punkt und dieser Gedanke gibt mir Selbstsicherheit. Erst jetzt weiß ich wirklich, wie ich aussehen will, wie ich klingen will und worüber ich schreiben sollte.”

Jeder Song auf Playing In The Shadows ist persönlich; jedes Wort gründet auf echten Emotionen. Es ist ein überrraschend offenes Album.

“Es ist erwachsener und größer”, sagt er. “Es begann mit Kickstarts – traurig und fröhlich – eine Hymne. Als bei einem Festival 60,000 Leute diesen Song mit mir sangen, war das eine Erleuchtung für mich. Da wurde mir mein Weg klar. Ich nehme extrem persönliche Erlebnisse und verpacke diese Emotionen dann so, dass sie für alle offen sind.”

 

In Stay Awake – produziert von Nero – wache ich beim Ibiza Rocks auf und sehe hunderte junger Leute, die immer noch vom Abend vorher am Feiern sind. Wenn das so weiter geht, wird das Land in 10-15 Jahren noch funktionieren? The Way – produziert von Faithless – beschäftigt sich mit der Frage, ob in dieser Generation Drogen normal werden. Und wenn ja, ist das eine gute Sache?

 

Skream taucht auf Under The Influence wieder auf – ein super kantiger Love/Hate Song über Kokain. Und die erste Single Changed The Way You Kiss Me ist quasi eine Metapher für die Zerbrechlichkeit von Beziehungen.

“Eigentlich geht es in allen Songs um das gleiche. Es geht um Liebe. Ich kenne meine Stärken. Ich gehöre nicht zu den zehn besten Rappern oder den zehn besten Sängern des Landes. Aber ich bin ein guter Songwriter und ein guter Performer. Meine Konzerte können die Leute verwandeln. Meine Shows fahren von Anfang bis Ende volles Tempo. Die letzten 20 Minuten sind ein Power-Rave. Wer auch immer nach mir auf die Bühne geht, kann einpacken!”

Im Moment konzentriert Example sich darauf, mit Playing In The Shadows die nächste Stufe zu erklimmen. Er will die kommende Generation von Headline Dance Acts anführen. Wo vor einigen Jahren Basement Jaxx, Leftfield und Groove Armada standen, sehen wir dann Example, Pendulum und Chase & Status.

“Mit diesem Album wird es soweit sein”, sagt er. “Es war eine verrückte Fahrt, aber jetzt bin ich genau da, wo ich hingehöre. Jetzt geht es nur noch um Musik. Das ist das erste Mal, dass ich wirklich mein Innerstes nach außen gekehrt habe. Jetzt geht es um das echte Leben.”

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