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11.11.2014

Felix Jaehn, Shine, 2014

Ein Blick auf das Soundcloud-Profil eines jungen aufstrebenden Künstlers vermag neben der songtechnischen Entdeckungsreise vor allem eines bereithalten: Die Reichweite und Beliebtheit seiner Musik. Bei Felix Jaehn wird schnell klar – er hat die Grenzen seines Heimatlandes längst überschritten und befindet sich auf dem besten Weg, internationales Dance-Terrain zu erobern.  Er ist ein waschechtes Nordlicht, das 1994  in Hamburg zur Welt kam und die Hansestadt noch heute seine Heimat nennt.

Im Grundschulalter beschritt Felix Jaehn den Weg einer klassischen Instrumentalausbildung, er spielte Geige. Die Liebe zur Musik blieb beständig, aber das Genre sollte einige Jahre später neue Konturen annehmen. Mit seinem ersten DJ Equipment ausgerüstet, tüftelte er an eigenen Sets und wurde mit gerade einmal 16 Jahren für erste Club-Gigs gebucht. Bald schon kristallisierte sich heraus, in welche Richtung seine musikalische Reise gehen sollte. Während eines längeren Aufenthalts in London eröffneten sich ihm neue kreative Welten, die seinen Sound nachhaltig prägten.

Fasziniert von der Intensität des melodischen Tech- & Deephouse, formt Felix Jaehn aus der Vielfalt klangvoller Fragmente seine ganz eigene Komposition. Ein instrumentelles Fundament aus Pianoklängen, Saxophone-Solos und Xylophon-Tönen scheint fester Bestandteil seiner sonnigen Melodic House Tracks. Ein weiterer Trumpf, den sich der junge DJ in sein Repertoire gespielt hat, ist die enge Zusammenarbeit mit aufstrebenden Singer-Songwriter Talenten.

Seine Single "Shine" wird von einem wohlklingenden Pianointro und den verträumten Feel-Good-Vocals der Sängerin Linying eröffnet. Einige Beats später schnipsen unsere Finger unwillkürlich im Takt. Endorphin-Ausschüttung inklusive! Wo auch immer wir uns gerade befinden – dieser Song geleitet uns geradewegs in Richtung Bright Side.

Mit seiner verspielten Neuauflage des Hits "Ain't Nobody" tauchen wir ein in die hörbare Vielfalt von Sounds und Samples, die allesamt die Handschrift von Felix Jaehn tragen. Seine tanzbaren Arrangements lassen jedes Fernweh-Herz höher schlagen. Sowohl "Shine" als auch "Ain't Nobody" erreichten inzwischen über 3 Millionen Play-Views und landeten beide auf Platz 1 bei Hype Machine. Darüber hinaus wurden Szene Labels wie Spinnin Records, Ultra Records oder Armada Music und internationale Blogger und PR Agenturen auf ihn aufmerksam.

Dass es sich bei dem Namen Felix Jaehn um einen aufstrebenden Stern am DJ-Producer Himmel handelt, blieb auch anderen Genre-Kollegen nicht verborgen. Künstler wie Klingande, Dimitri Vegas & Like Mike, Wad Ad, Thomas Jack und Tiesto supporten seine Musik und mit DJ und Producer Robin Schulz stand er bereits gemeinsam auf der Bühne. Auf den Line-Ups des Ministry of Sound London, Pacha London, Zig Zag Paris, Traffic Budapest, Electropol Festival Istanbul, sowie dem Hamburger Dockville ist sein Name längst überall zu finden.

Mit seinem sorgfältigen Gespür für Soundästhetik begeistert Felix Jaehn die Menschen und schafft es, seine Liebe zum Beat-Detail stetig weiterzuentwickeln. Wir dürfen gespannt sein auf einen jungen Künstler, von dem die elektronische Musikwelt zwar längst Wind  bekommen hat – dessen Potential aber noch lange nicht ausgeschöpft ist.

 


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