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17.02.2011

Der Bach-Faktor

Francesco Tristano, Der Bach-Faktor © Deutsche Grammophon / UMG

Grenzen sind dafür da, hinter sich gelassen zu werden. Das ist ein Privileg der Jugend und doch ist nicht jeder Musiker so radikal in seiner Offenheit wie der 29jährige Luxemburger Francesco Tristano. Denn auf der einen Seite ist er bereits in der Welt der Clubs ein Begriff, wo er während des vergangenen Jahrfünfts sich mit verschiedenen Projekten als Spezialist für elektronische Klangwelten empfohlen hat.

Doch eigentlich kennt man Francesco Tristano als Pianist aus den klassischen Konzertsälen, wo er sich als profunder Kenner der Materie mit besonderem Augenmerk auf Klaviermusik von Johann Sebastian Bach einen Namen gemacht hat. Und so ist es nur konsequent, wenn er nun in einem weiteren Bogen die Fusion der Stile anstrebt. „bachCage“ heißt das Album, mit dem Francesco Tristano sich Mitte März als neue und wichtige Kraft im Künstlerstamm der Deutschen Grammophon vorstellt. Man darf gespannt sein!

Dazu passt auch, dass der umtriebige Pianist seit Herbst vergangenen Jahres bereits als „Artist In Residence“ der Hamburger Symphoniker fungiert. Konzerte mit Werken von Messiaen, Prokofiev und eigenen Kompositionen sind schon gelaufen, ebenso ein Abend mit dem Remixer Carl Craig. Am Sonntag, 27. Februar 2011 nun stellt Francesco sein neues Recitalprogramm „bachCage“ live auf der Bühne vor. Das Konzert in der Hamburger Laeiszhalle beginnt um 20 Uhr und setzt die Tristano-Reihe fort, die noch bis Mai die unterschiedlichen Facetten dieses ungewöhnlichen Künstlers beleuchtet.

Auf dem Youtube-Channel von KlassikAkzente können Sie das Musikvideo zu Francesco Tristanos "bachCage" sehen.


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