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20.09.2011

Gabe Dixon

Steht Euch der Sinn nach glattem Radiopop, wie man ihn noch aus den Tagen kennt, als Elton John und Billy Joel die Radiolandschaft dominierten? Gefällt Euch der lockere Powerpop von Bands wie Jellyfish und den Raspberries? Sind Eure Knack, Brendan Benson und Semisonic-Platten abgenutzt und Ihr braucht frisches Blut? Ladies & Gentlemen, sperrt die Ohren auf und begrüßt Gabe Dixon – einen US-amerikanischen Sänger, Songwriter und Pianisten, dessen Album aus einer wahren Goldmine der Popmusik schöpft!

Dixons Solodebüt “One Spark” ist randvoll mit Ohrwurmhooks, ansteckenden Melodien, makellos gearbeiteten Rock-Popsongs und einer umwerfenden Darbietung – alles im Dienste des Songs. “Die Leute sollen hören, dass ich singen kann. Sie sollen sich mehr auf die Songs konzentrieren als auf mein Klavierspiel”, sagt Gabe. Das Album wurde in Los Angeles aufgenommen, mit einigen Overdubs in Nashville.

Ein Teil der Songs ist in London entstanden, in gemeinsamen Sessions mit Iain Archer (Ex-Snow Patrol), Ricky Ross von Deacon Blue und James Walsh, dem Frontmann von Starsailor. In den Staaten arbeitete er außerdem mit dem Grammy-Gewinner Dan Wilson von Semisonic und witzigerweise auch mit Gary Clark von Danny Wilson (auch bekannt als “der schottische Steely Dan”). Es gibt sogar eine Gastsängerin – Ms Bluegrass persönlich – Alison Krauss.  

Großartige Songs sind ein unverzichtbarer Teil von Gabes Leben. Er wuchs mit der Musik der Beatles auf, Jackson Browne, Elton John, Paul Simon und später auch Radiohead und Jeff Buckley. Am College in Miami gründete er mit ein paar Freunden die Gabe Dixon Band und sie veröffentlichten drei hoch gelobte Pianorock-Alben, mit einer Mischung aus dem Powerpop von Ben Folds und Jackson Brownes schwermütigem Americana.

2001 bat Paul McCartney ihn, auf dessen Album ‘Driving Rain’ Keyboard zu spielen und Backing Vocals zu singen. So kam es auch, dass Gabe beim 9/11-Spendenkonzert ‘Concert For New York’ in Pauls Liveband spielte. “Ich bin mit den Beatles aufgewachsen. McCartneys Musik ist mir also ins Gehirn gebrannt”, lacht Gabe. “Ich musste mich permanent kneifen, als ich mit ihm gearbeitet habe. Aber es war ein unglaubliches Erlebnis.”

2011 hat Gabe wieder mit einigen seiner musikalischen Helden gearbeitet: Kürzlich spielte er Keyboard und sang auf der Nordamerika-Tournee von Supertramp auf den Klassikern ‘It’s Raining Again’, ‘Take The Long Way Home’ und ‘Dreamer’ sogar die Leadvocals!

Über seine Stimme lässt sich sagen, dass sie so süß ist wie die von McCartney und so rau wie die eines jungen Steve Winwood (auch ein Meister am Keyboard). Gabe beschreibt das Album als “ziemlich persönlich” und den Sound nennt er “cinematic”, was besonders in Anbetracht der Tatsache Sinn macht, dass seine Musik gerne in Filmen (z. B. The Proposal) und Fernsehserien (z. B. One Tree Hill) eingesetzt worden ist.

Auf “One Spark” gibt es zahlreiche Kandidaten für eine Single. Angefangen beim Opener ‘Strike’, einem besonders energiegeladener Powerpop Song - wie Paul McCartney mit einer Prise Lennon -, bis hin zum Finale ‘Lucky To Be Lost’, ist “One Spark” eine wahre Wundertüte aus großartigen Melodien mit genug interessanten Details in den Texten, um die Fantasie zu beflügeln (wie z. B. die Straßennamen in ‘Even The Rain’). ‘My Favorite’ ist eine Art Metasong, in dem er beschreibt, wie er einen Song für seine Frau schreibt und die überschwängliche Verliebtheit ist geradezu spürbar. ‘On A Day Just Like Today’ ist ein glatter 70er/80er Jahre Radiopop-Song. ‘Burn For You’ ist intensiv, aber weit entfernt von Emo-Jammerei – das ist Pop mit Hooks, die im Ohr bleiben. “One Spark” ist voll von solchen schlummernden Hits; starke Performance, makellose Produktion und unschlagbare Refrains. Ein großartiger Song jagt den anderen und es lässt einfach nicht nach. Man kann es auch sein erstes Greatest Hits Album nennen.

“Ich bin wirklich sehr zufrieden damit”, sagt Gabe. “Alle sind total aufgeregt. Vielleicht überrascht es meine Fans, aber ich glaube, Leute, die noch nie etwas von meiner Musik gehört haben, werden darauf stehen. Ich kann es kaum erwarten, es den Leuten live zu präsentieren.”


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