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16.05.2011

Gregg Allman erobert Bestenliste der Deutschen Schallplattenkritik

Gregg Allman, Gregg Allman erobert Bestenliste der Deutschen Schallplattenkritik

Bei seinen Soloalben hatte Gregg Allman nicht immer ein glückliches Händchen. Während ihn Kritiker und Fans für seine Rolle in der Allman Brothers Band seit Jahrzehnten lieben und loben, begegnen sie den seltenen solistischen Exkursen des Sängers und Keyboarders oft nur mit sehr verhaltener Begeisterung. Nicht zuletzt deshalb ließ Allman wohl auch vierzehn lange Jahre zwischen “Searching For Simplicity” von 1997 und seinem jüngsten Solowerk “Low Country Blues” verstreichen. Und die kreative Auszeit hat dem Blues-Rock-Veteranen offensichtlich gut getan. Denn mit dem von T Bone Burnett produzierten Comeback-Album schoss er nach überstandener Lebertransplantation gleich in fünf Billboard-Charts auf vordere Plätze: u. a. erreichte er den ersten Rang in den Blues-Charts und Platz 4 in den Rock-Charts. Auch in Deutschland ging Allman mit “Low Country Blues” gleich auf Erfolgskurs. Jetzt wurde er dafür in der Sparte Blues mit dem Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. In der Begründung von Jury-Mitglied Karl Leitner heißt es: “Gregg Allmans Rückkehr zu seinen eigenen Wurzeln beschert uns Hörern nicht nur ein bodenständiges und grundehrliches Album, aus dem man meint, all die persönlichen Lebenserfahrungen des Künstlers herauszuhören, sondern zudem die beste Soloveröffentlichung seiner langen Karriere überhaupt.” Das sollte Gregg Allman hoffentlich Ansporn genug sein, die Musikwelt nicht wieder anderthalb Jahrzehnte auf ein neues Soloalbum warten zu lassen.


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