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25.05.2011

Gregg Allman bringt seine Memoiren heraus

Gregg Allman, Gregg Allman bringt seine Memoiren heraus

Als Gregg Allman vor vier Jahren an Hepatitis C erkrankte, rechnete mancher Fan schon mit dem Schlimmsten. Sogar die traditionellen Auftritte mit der Allman Brothers Band im New Yorker Beacon Theater musste der Keyboarder im Jahre darauf absagen. Dort war die Band seit 1989 jedes Jahr drei Wochen lang mit hochkarätigen Gästen aufgetreten. Wegen Allmans schwerer Erkrankung, die eine späte Quittung für seinen mit Alkohol, Kokain und Heroin angereicherten Lebensstil gewesen sein dürfte, fiel die Veranstaltung das erste Mal in 19 Jahren aus. Doch Allman, der all seine selbstzerstörerischen Laster Mitte der 1990er Jahre aufgegeben hatte, trotzte der Krankheit und hatte Glück im Unglück. 2010 fand man eine Spenderleber für ihn und die Transplantation verlief problemlos. Danach startete Südstaaten-Bluesrocker seine Karriere neu durch und nahm mit “Low Country Blues” nach siebzehn Jahre Pause wieder ein Soloalbum auf, das von Kritikern in aller Welt als sein bestes überhaupt bezeichnet wurde. In Deutschland wurde das Album mit dem Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Jetzt teilte der Verlag William Morrow mit, dass er die Rechte an Gregg Allmans Memoiren erworben hat und diese im kommenden Jahr auf den Buchmarkt bringen wird. “Wenn es einen Musiker gibt, der eine treue Fangemeinde besitzt und eine wirklich unglaubliche Lebensgeschichte zu erzählen hat, dann ist das Gregg Allman”, sagt Verlagssprecherin Lisa Sharkey. “Seine Memoiren bieten wirklich von allem etwas.” Und mit “allem” meint sie wahrscheinlich “Sex, Drugs and Rock’n’Roll”.


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