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28.05.2014

"All My Friends" ist ein einzigartiger Tribut an Gregg Allman

Gregg Allman, All My Friends ist ein einzigartiger Tribut an Gregg Allman

Gregg Allman hat ein Rock'n'Roll-Leben geführt, wie es im Buche steht. Voller Höhen und Tiefen, Tragödien und Erfolgen, Sex, Drogen, Alkohol und sechs Ehen (u.a. mit Cher). Erzählt hat er es 2012 in seiner Autobiographie "My Cross To Bear", die auf der Bestsellerliste der New York Times landete und unter dem Titel "Midnight Rider" verfilmt werden sollte. Doch schon am ersten Drehtag im Februar 2014 gab es einen dramatischen tödlichen Unfall. Und Allman beschwor den Regisseur eindringlich, das Projekt abzubrechen. Wenige Wochen zuvor war die Welt für Gregg Allman noch in Ordnung gewesen. Unter der musikalischen Leitung von Produzent Don Was hatte er sich mit zahlreichen Größen des Southern Rock, Soul, Country und Rhythm’n’Blues in Atlantas historischem Fox Theatre zu einem vierstündigen Marathon-Konzert eingefunden. Gefeiert wurden an diesem Abend des 10. Januar 2014 Gregg Allmans Songs und seine einzigartige Stimme. Aufgezeichnet wurde das Ereignis unter dem Titel "All My Friends: Celebrating the Songs & Voice of Gregg Allman" für ein Multimedia-Paket, das aus einer DVD sowie zwei CDs besteht (und auch im Blu-Ray-Format erhältlich ist).

"Diese Show war ein absoluter Höhepunkt meines Lebens", sagte Allman hinterher begeistert. "Es war großartig, all diese alten Freunde wiederzusehen. Und alle waren so liebenswürdig und legten ihr ganzes Herz und ihre ganze Seele in die Interpretationen meiner Songs. Es war eine ganz besondere Nacht!" Das war es wirklich, zumal das Publikum den wahrscheinlichen letzten Auftritt der Allman Brothers Band erlebte. Zumindest in der Besetzung mit den beiden Gitarristen Warren Haynes und Derek Trucks, die sich in Zukunft eigenen musikalischen Projekte widmen wollen.

Dass Gregg Allman ein ungemein vielseitig talentierter Künstler und Songwriter ist, spiegelt sich in den Darbietungen und der Bandbreite der an diesem Tribute-Konzert beteiligten Musiker wider. Einige der Gäste gehören dem erweiterten "Familienkreis" der Allman Brothers Band an: Etwa die scheidenden ABB-Gitarristen Haynes und Trucks (der hier auch mit Susan Tedeschi, seiner Frau und regelmäßigen musikalischen Partnerin, zu hören ist), Keyboarder Chuck Leavell und Gitarrist Jack Pearson oder Greggs talentierter Sohn Devon Allman. Produzent Don Was lud nicht nur Allman-Zeitgenossen wie Jackson Browne, Dr. John, John Hiatt, Taj Mahal, Wet-Willie-Sänger Jimmy Hall und den klassischen Soulman Sam Moore (von Sam and Dave) ein, sondern auch jüngere Rock- und Bluesmusiker wie Robert Randolph, Keb’ Mo’, Pat Monahan von Train und die Band Widespread Panic. Die Country-Szene wird wiederum durch Gastauftritte von Eric Church, Trace Adkins, Vince Gill, Martina McBride, Zac Brown, Brantley Gilbert und Jess Franklin repräsentiert.


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