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15.10.2015

Der Unkaputtbare: Gregg Allmans triumphale Rückkehr nach Macon/Georgia

Gregg Allman, Der Unkaputtbare: Gregg Allmans triumphale Rückkehr nach Macon/Georgia

Eine Lungenoperation, Hepatitis C durch eine nicht sterile Tätowiernadel und drei Lebertumore, die 2010 eine Organtransplantation nötig machten - in den letzten paar Jahren musste Gregg Allman mehrfach teuer dafür bezahlen, dass er rund fünf Jahrzehnte lang ein Rock'n'Roller-Leben par excellence geführt hatte. Dass er all dies überhaupt überlebt hat, grenzt schon an ein Wunder. Doch dass er aus dieser Phase gestärkt hervorgegangen ist und besser denn je klingt, überrascht noch mehr. Bester Beweis dafür:Sein jüngstes Album "Live: Back To Macon, GA", das im Januar 2014 an der Stätte aufgezeichnet wurde, an der er 1969 seine internationale Karrie mit der Allman Brothers Band gestartet hatte.

"Gregg Allman klingt hier nicht so wie ein Mann, der dem Tod schon oft von der Schippe gesprungen ist", meinte Harald Mönkedieck von Radio Bremen. "Er ist zwar ein unwahrscheinlicher Überlebender der Rock-Ära, doch mit der neuen Band und frischen Arrangements klingt Allman dringlich und lebensweise. Keine Rede also von Ruhestand - wie für die großen alten Blues-Helden gilt auch für Gregg Allman: 'The Road Goes On Forever'." Bei der mitreißenden Performance, die nun endlich auch als Doppelalbum auf Vinyl erscheint, bot Allman dem Publikum mit seiner neuen achtköpfigen Band eine fein ausgewogene Mischung aus ABB-Klassikern ("Statesboro Blues", "Melissa", "Whipping Post"), Stücken seiner Soloalben ("Queen Of Hearts", "I'm No Angel") sowie Soulklassikern von Ray Charles ("Brightest Smile In Town") und Wilson Pickett ("I've Found A Love").


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