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12.05.2010

Kurz gemeldet

Gustavo Dudamel, Kurz gemeldet © Bryan Reinhart

Martin Grubinger erhält in diesem Jahr den mit 10.000 Euro dotierten Würth Preis der Jeunesses Musicales Deutschland. In der Lobrede auf den Preisträger hieß es, der österreichische Schlagwerker sprenge mit seiner Kraft, seiner spielerischer Eleganz, seinem Temperament und mit traumwandlerischer Virtuosität die Konventionen und kulturellen Grenzen des Konzertbetriebs. Seit 1991 verleiht die Jeunesses Musicales Deutschland den Würth Preis an Künstler, Ensembles und Projekte, die durch ihr musikpädagogisches, künstlerisches oder musikpolitisches Wirken eine Vorreiterrolle in der Kulturlandschaft übernehmen. Infos gibt es hier.

Eine Muskelzerrung machte dem venezolanischen Chefdirigenten des Los Angeles Philharmonic Orchestra Gustavo Dudamel in der vergangenen Woche zu schaffen. Während eines Konzerts sei ihm Medienberichten zufolge der Schmerz in den Nacken gefahren und er habe sich nicht mehr in vollem Umfang bewegen können. Dudamel dirigierte die Aufführung des Cellokonzerts von Antonìn Dvořak mit der Cellistin Alisa Weilerstein zu Ende, überließ aber den Rest des Programms seinem Assistenten Lionel Bringuier. Nach kurzer Behandlung konnte er aber mit der Diagnose einer Muskelzerrung das Krankenhaus verlassen und stand bereits am nächsten Tag wieder am Pult.

Alle wollen Fabio Luisi. Der designierte Generalmusikdirektor des Zürcher Opernhauses und bisherige Leiter der Dresdner Staatskapelle soll laut der New York Times für drei Jahre lang erster Gastdirigent der New Yorker Metropolitan Opera werden. Grund dafür sei der gesundheitliche Zustand des derzeitigen künstlerischen Direktors James Levine. Fabio Luisis Aktivitäten würden sich auf zwei bis drei Monate pro Saison erstrecken und man munkelt bereits, dass er auch ein Nachfolger für Levine werden könnte, obwohl der Posten bislang nicht zur Disposition stehe.

Der Zürcher Festspielpreis geht in diesem Jahr an den ungarischen Komponisten György Kurtág. Die mit 50.000 Schweizer Franken dotierte Auszeichnung wird ihm am 20. Juni 2010 im Kleinen Saal der Tonhalle Zürich für sein Lebenswerk überreicht. In der Begründung der Jury hieß es, mit György Kurtág werde „ein Mensch, ein Interpret, ein Lehrer aber vor allem ein Komponist ausgezeichnet, dessen Œuvre aus dem zeitgenössischen Musikschaffens herausragt wie kein anderes“. Infos unter www.zuercher-festspiele.ch


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