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21.07.2011

Biografie Gustavo Dudamel

»Wenn Dudamel auf dem Podium steht, dann befindet er sich wirklich ›in‹ der Musik. Sie fließt durch seine Venen und geht ihm ins Blut.« Los Angeles Times, Januar 2010

Der am 26. Januar 1981 in Barquisimeto, Venezuela, geborene Gustavo Dudamel begann mit zehn Jahren Geige zu spielen und studierte bald darauf auch Komposition. 1996 begann er ein Dirigierstudium bei Rodolfo Saglimbeni und wurde im selben Jahr zum Musikdirektor des Amadeus Chamber Orchestra ernannt. 1999 setzte er sein Dirigierstudium bei José Antonio Abreu fort und wurde Musikdirektor des von Abreu gegründeten Simón Bolívar Youth Orchestra of Venezuela (SBYOV), das aufgrund seines Beitrags zur Verbesserung der Lebenssituation Zehntausender mittelloser Jugendlicher allgemeine Anerkennung genießt. Gustavo Dudamel ist auch ein viel gefragter Gastdirigent, der mit den führenden internationalen Orchestern und Musikern gearbeitet hat. Zurzeit ist er Musikdirektor der Göteborger Symphoniker, des Los Angeles Philharmonic Orchestra und des (umbenannten) Simón Bolívar Symphony Orchestra of Venezuela.

2011 gibt Dudamel Konzerte mit dem LA Philharmonic in der Disney Hall und geht erstmals mit ihnen auf Europa-Tournee; mit den Göteborger Symphonikern konzertiert er in ihrer Heimatstadt und auf einer Schweden-Tournee; das Simón Bolívar Symphony Orchestra leitet er auf einer Konzertreise durch Südamerika und Europa mit Auftritten bei den Salzburger Festspielen und in Istanbul; er dirigiert die Wiener Philharmoniker und – bei den Salzburger Osterfestspielen – die Berliner Philharmoniker. Anfang des Jahres wurde erstmals ein Konzert von ihm mit dem LA Philharmonic in über 450 Kinos in den USA und Kanada live übertragen. Zu Dudamels Veröffentlichungen 2011 zählen das Silvesterkonzert 2010 der Berliner Philharmoniker mit Elīna Garanča auf DVD; auf CD erscheint »Tchaikovsky and Shakespeare« mit dem Simón Bolívar Symphony Orchestra; ferner gibt es zwei Downloads bei DG Concerts mit dem LA Philharmonic: Adams’ Slonimsky’s Earbox mit Bernsteins »Jeremiah«-Symphonie sowie ein Brahms-Programm.


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