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18.06.2014

Gustavo Dudamel springt in Redefin für Sir Simon Rattle ein

Beim Debüt der Berliner Philharmoniker bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern in Redefin am 21. Juni springt Gustavo Dudamel für Sir Simon Rattle ein. Der Chefdirigent des Orchesters freut sich unterdessen darauf, ein weiteres Mal Vater zu werden.

Gustavo Dudamel, Gustavo Dudamel springt in Redefin für Sir Simon Rattle ein © Harald Hoffmann / DG

Die Berliner Philharmoniker spielen am 21. Juni zum ersten Mal bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Anders als geplant wird dabei nicht Sir Simon Rattle am Pult stehen. Sein Ausfall steht in Verbindung mit einem freudigen Ereignis: Der Berliner Chefdirigent und seine Frau, die Mezzosopranistin Magdalena Kožená, erwarten die Geburt ihres dritten gemeinsamen Kindes in den nächsten Tagen. Rattle hat darum alle Auftritte der Sommertournee der Berliner Philharmoniker im Juni abgesagt.

Das Spitzenorchester präsentiert freilich einen mehr als würdigen Vertreter für Rattle: Gustavo Dudamel wird beim Mecklenburg-Vorpommern-Debüt der Berliner Philharmoniker auf dem Landgestüt Redefin dirigieren. Der 33-jährige Dirigent aus Venezuela leitet das Orchester seit 2008 regelmäßig als Gastdirigent und zählt bekanntermaßen zu den heißen Anwärtern auf die Nachfolge Rattles als Chefirigent ab 2018.

Gustavo Dudamel setzt sich unermüdlich dafür ein, allen Menschen Zugang zu klassischer Musik zu ermöglichen. Er wirkt als Dirigent auf vier Kontinenten und inspiriert Musikfreunde jeden Alters. Aktuell ist Dudamel musikalischer Direktor des Los Angeles Philharmonic und des Simón Bolívar Symphony Orchestra of Venezuela. Für die Filmbiographie "Libertador" über das Leben des südamerikanischen Unabhängigkeitskämpfers Simón Bolívar hat er unlängst erstmals eine Filmmusik komponiert und mit dem Simón Bolívar Symphony Orchestra of Venezuela aufgenommen. Der Soundtrack zu "Libertador" erscheint im Juli bei Deutsche Grammophon. Ihm folgt im Oktober eine Einspielung der 7. Symphonie von Mahler.

Auf dem Programm von Redefin steht nach wie vor die 1. Sinfonie von Johannes Brahms. Zwei symphonische Werke von Tschaikowski, "Der Sturm" und "Romeo und Julia" nach Shakespeare, ersetzen die geplanten Werke von Bizet, Puccini und Kodály. Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit, die Anfangszeiten für das Konzert (17:00 Uhr) sowie das Picknick (ab 12:00 Uhr) und die Pferdeshow (15:00 Uhr) ändern sich nicht. Informieren Sie sich auf der offiziellen Website der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern 2014.


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