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08.04.2014

Biografie

Komponist, Maler, Sänger, Clown, Violinist und vor allem melancholischer Chansonnier: Bereits bei seinem ersten Auftritt in Deutschland im Mai 1974 bezauberte der damals hierzulande noch völlig unbekannte Herman van Veen sein Publikum mit seinem unverwechselbaren stillen Charme. Und noch heute, im Jahr seines vierzigsten Bühnenjubiläums in Deutschland, zählt er zu den beliebtesten und bekanntesten niederländischen Bühnenkünstlern.

Sein Jubiläum begeht Herman van Veen nicht nur mit der Tournee "Wunschkonzert", auf der er ausschließlich Lieder singt, die das Publikum sich von ihm wünscht. Auch für sein neues Album "Hin und wieder" (VÖ 25. April 2014) hat der Liedermacher seine Fans gebeten, ihm ihre Lieblingslieder aus seinem Repertoire zu nennen. Die beliebtesten Wunsch-Lieder hat er extra für "Hin und Wieder" neu eingespielt und mit neuen Songs ergänzt.

So einer ist immer wieder am Anfang, egal was er bis heute geleistet hat – und nun ist das große Staunen zurück. Rund 150 Tonträger, über 60 Bücher und ungezählte Auftritte zwischen Kerkrade und Kapstadt haben ein globales Publikum von Herman van Veen überzeugt. Aber auch im fünften Jahrzehnt seines so facettenreichen Schaffens fehlt dem poetischen Gesamtkunstwerk aus den Niederlanden für Selbstzufriedenheit die Zeit. Die kleinen Geschichten, die etwas in jedem zum Klingen bringen, spuckt das Leben alle Tag neu aus. Und bevor man sich recht versieht, ist bei ihm bereits eine neue Zeile, eine neue Ballade und dann ein neues Album daraus geworden. Das ist für ihn „im Augenblick“, so der Titel der zum September veröffentlichten CD, im Grunde das Einzige was zählt.

Der ureigene Grundton war jedoch schon erkennbar, als Hermannus Jantinus van Veen, Sohn eines Schriftsetzers aus Utrecht, 1965 mit dem Solo-Programm „Harlekin“ sein Debut auf der Bühne gab. Der damals 20-jährige, der Geige und Gesang studierte, inszenierte seinen Kosmos mit der leisen, aber eindringlichen Art des unangepassten Melancholikers und wurde in wenigen Jahren auch außerhalb der Niederlande bekannt. Sein deutschsprachiges Album „Ich hab ein zärtliches Gefühl“ (1973) verhalf ihm im Nachbarland zum Durchbruch; seine Musikfabel von der Ente „Alfred Jacobus Kwak“ erlebte quer durch Europa Adaptionen als Kinderbuch, Bühnenstück und Zeichentrickserie. Formen und Genres waren ja stets einerlei, solange nur sein Staunen über fast alles adäquat zum Ausdruck kam.

Van Veens Töne und Texte sind in der Summe ein konstantes Plädoyer für den aufrichtigen Menschen. Darum halten sich unter seinen vielen Ehrungen künstlerische Preise und humanitäre Auszeichnungen die Waage. 1999 erhielt der viersprachige Unicef-Botschafter für seine Beiträge zur deutsch-holländischen Verständigung das Verdienstkreuz am Bande der BRD. 2005 wurde ihm die Martin-Buber-Plakette verliehen, und 2008 wurde er in seiner Heimat zum Ritter im Orden des Niederländischen Löwen ernannt – nicht zu reden von den selbst gegründeten Initiativen sowie zahlreichen Musik- und Fernsehpreisen wie dem Silbernen Bären des Berliner Filmfestivals.



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