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16.09.2009

Das große Staunen ist zurück!

Herman van Veen, Das große Staunen ist zurück! © Amke

Herman van Veen wird älter und das ist gut so. Denn die Lieder des holländischen Poeten werden nur noch dichter und intensiver, als sie eh schon waren. Und er sieht keinen Grund, sich irgendwie zur Ruhe zu setzen. Im Gegenteil: Hermann van Veen ist mit 64 Jahren aktiver denn je, tourt von Herbst an ein halbes Jahr lang durch Europa und hat ein neues Album im Gepäck, das seine Gedanken zum Allzumenschlichen mit pointierter Lakonik auf den Punkt bringt. Es heißt „Im Augenblick“ und ist ein Aufruf an alle, sich nicht im Unwesentlichen zu verlieren.

Vielleicht liegt es daran, dass Herman van Veen Holländer ist. Jedenfalls kann er mit der deutschen Sprache umgehen, wie nur wenige seiner singenden Zeitgenossen. Seine Verse sind brillant, weil schnörkellos, sie neigen zu einer beiläufigen Drastik, ohne dabei zu verletzen. Sie sind klare Stellungnahmen, ohne Fallgruben der Ironie, und wenn doch, dann mit eindeutigen Verweisen auf die Kraft des poetischen Sprechens. Man nehme beispielsweise ein Lied wie „Gott sei Dank“, eine Anleitung zum Glücklichsein für alle, die noch nicht mit dem zu kämpfen haben, was als Schattenseiten des Alterns droht und zugleich ein Manifest für die Bewusstheit, sich nicht in den Träumen zu verliehen. Das Lied endet mit dem Satz: „So schön es früher war, ist es früher nie gewesen“, einem Slogan, der jedem rückwärts gewandten Utopisten über die Haustür geschrieben werden könnte.

Herman van Veen erzählt Wahrheiten, aus seiner Perspektive, und das macht ihn über mehr als vier Jahrzehnte hinweg zu einem Star des Entertainments. Bereits 1965 konnte man Musikstudenten mit seinem ersten Programm „Harlekin“ auf der Bühne erleben, dem Startpunkt einer ungewöhnlichen Karriere. In den Siebzigern sah man ihn dann ziemlich oft im deutschen Fernsehen. Herman van Veen wurde damals zum Lieblingsholländer hierzulande, auf einer Höhe mit Showmaster Rudi Carell. Grund dafür war unter anderem Alfred Biolek, der den charmanten Kabarettisten und Sänger aus Utrecht gemeinsam mit Thomas Woitkewitsch entdeckt und soweit als möglich gefördert hatte. Seitdem gehört van Veen zu den Konstanten des Showbusiness, einer von denen, der hinter aller Poesie die Wirklichkeit nicht vergisst und deren Schattenseiten auch anzuprangern versteht, wenn auch nicht mit Schärfe, sondern im subtilen Gewand seiner Lieder und Geschichten.

Mit „Im Augenblick“ fügt er seiner erstaunlichen künstlerischen Biographie, die inzwischen rund 150 Tonträger, etwa 60 Bücher und zahllose Konzerte erlebt hat, einen weiteren Höhepunkt des dichterischen Scharfsinns hinzu. Und er wäre nicht Herman van Veen, wenn er diese Lieder nicht auch live präsentieren würde. Am 18. September, dem Erscheinungstermin seines Albums „Im Augenblick“, wird Herman van Veen in der NDR Talk Show zu Gast sein und auch eine seiner neusten Kompositionen live präsentieren. Gleiches wird am 22. September im ZDF Morgenmagazin geschehen. Ab dem 30. September startet er mit Band seine Deutschlandtournee in der Hagener Stadthalle, die ihn allein bis Weihnachten mit rund drei Dutzend Konzerten in die großen Hallen hierzulande führt. Machen Sie es wie Herman van Veen: Carpe Diem.

Mehr Informationen über Herman van Veen finden Sie auf seiner Künstlerseite bei KlassikAkzente.

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Ende Oktober startet eine große „2for1“-Wiederveröffentlichungsaktion (2 Alben zum Preis von einem) - mit z.T. noch nie auf CD veröffentlichten Album-Klassikern und Live-Alben.


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