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Hilary Hahn BACKSTAGE EXCLUSIV

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Biografie

09.05.2012

Biografie

»Eine der größten Geigerinnen unserer Zeit – mit einem warmen Ton, atemberaubender Technik und makelloser Intonation.« Wall Street Journal, New York, Oktober 2011

In Lexington, Virginia (USA), geboren, siedelt Hilary Hahn 1983 nach Baltimore um, wo sie ersten Geigenunterricht erhält. 1985 beginnt sie ein fünfjähriges Studium bei Klara Berkovich, die vor ihrer Emigration nach Baltimore 25 Jahre lang Lehrerin an der Leningrader Schule für musikbegabte Kin¬der war. 1990 tritt Hilary Hahn in das Curtis Institute of Music in Philadelphia ein, wo sie bei dem 83-jäh¬rigen Ysaÿe-Schüler Jascha Brodsky studiert. Neben ihrer solistischen Tätigkeit hat Hilary Hahn auch großes Interesse an Kammermusik und arbeitet zudem mit Musikern außerhalb der klassischen Musik zusammen.

Hilary Hahn spielt eine Geige von Jean-Baptiste Vuillaume aus dem Jahr 1864.

1991
Sie spielt erstmals mit einem Spitzenorchester, dem Baltimore Sym¬phony Orchestra

1992    
Beginnt am Curtis Institute ein Vollzeitstudium in Musik, Geisteswissenschaften und Fremdsprachen. Tritt ab jetzt regelmäßig beim Skaneateles Chamber Music Festival auf

1993    
Europadebüt mit Orchester beim Budapester Festival-Orchester in Ungarn

1994    
Debüts bei großen amerikanischen Orchestern wie dem Cleveland Or¬chestra, New York Philharmonic Orchestra und Pittsburgh Symphony Orchestra. Erster kammermusika¬lischer Auftritt in Europa beim Festival von Sully-sur-Loire mit ihrer späteren Recital-Partnerin Natalie Zhu

1995    
Erster von vier Sommeraufenthalten beim Marlboro Music Festival in den USA mit Studium und Aufführung von Kammer¬musik. Deutschland-Debüt mit Orches¬ter mit dem Symphonie-Orchester des Bayerischen Rundfunks

1996    
Ihre erste Aufnahme gilt Bachs Sonaten und Partiten für Solovioline. Debüt in der Carnegie Hall. Aufführung von Bachs sechs Brandenburgischen Konzerten mit der Chamber Music Society des Lincoln Center in New York

1998    
Ihre Aufnahme von Beethovens Violinkonzert und Bernsteins Serenade mit dem Baltimore Symphony Orchestra unter David Zinman wird für den Grammy® nominiert und mit dem Diapason d’or und dem Echo-Preis ausgezeichnet

1999    
Bachelor’s Degree am Curtis Institute of Music. Debüts mit den Berliner Philhar¬monikern, dem Los Angeles Philharmonic Orchestra und dem San Francisco Sym¬phony Orchestra. Aufführung und Einspielung des für sie geschriebenen und ihr gewidmeten Violinkon¬zerts von Edgar Meyer

2000    
Debüt bei den BBC Proms in der Londoner Royal Albert Hall; Japan-Tournee mit den Berliner Philharmonikern

2002
Unterzeichnet einen Exklusivvertrag mit Deutsche Grammophon. Erste Aufnahme für das Gelb¬label: vier Konzerte von J. S. Bach mit dem Los Angeles Chamber Orchestra unter Jeffrey Kahane (2003 veröffentlicht)

2004    
Veröffentlichung von Elgars Violin¬konzert und Vaughan Williams’ The Lark Ascend¬ing mit Sir Colin Davis und dem ¬London Symphony Orchestra. Auftritte u. a. mit den New Yorker Philharmonikern sowie den Symphonieorchestern von Cincinnati, Toron¬to und Neuseeland. Recital-Tourneen in Europa und den USA mit der Pianistin Natalie Zhu

2005    
Recital-Tourneen in den USA, Europa und Fernost; Europatournee mit dem Orchestra Sinfonica di Milano »Giuseppe Verdi« sowie Auftritte mit dem Philadelphia Orchestra, St. Paul Chamber Orchestra, Symphonieorchester des schwe¬dischen Rundfunks und dem Nationalen Philharmonischen Orchester Russlands. Ihre Aufnahme von Mozart-Sonaten mit Natalie Zhu erreicht Platz 7 der klassischen ¬Billboard-Charts und kommt in Deutsch¬land in die Pop-Charts

2006    
Konzerte mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra und den Symphonie¬orchestern von San Francisco, Montreal, der BBC sowie von Köln und Frankfurt. Festivalauftritte: u. a. Aspen, Barbican Centre (Mostly Mozart), Mont¬pellier, Verbier und Tanglewood. Veröffentlichung: Violinkonzerte von Paganini und Spohr mit dem Symphonieorchester des schwedischen Rundfunks unter Eiji Oue

2007    
Konzerte in Nordamerika mit dem Cleveland Orchestra, Dallas Symphony Orchestra, Orchestra of St. Luke’s sowie den Symphonieorchestern von Chicago und Montreal. Konzerte in Europa mit dem Gothenburg Symphony Orchestra, BBC Philharmonic Orchestra, Philharmonia Orchestra und Israel Philharmonic Orchestra. Mit dem Sänger Josh Ritter tritt sie in Verbier, Aspen und beim Ravinia Festival auf. Auftritt mit dem Radio-Sinfonie¬orchester Stuttgart und Gustavo Dudamel bei einem Konzert im Vatikan anlässlich des 80. Geburtstags von Papst Benedikt XVI., das im Fernsehen übertragen wird. Veröffentlichung der DVD Hilary Hahn – A Portrait

2008    
Zum Jahresanfang Europatournee mit dem Kölner Rundfunk-Sinfonieorchester und dem Royal Scottish National Orchestra. Gastspiel in Japan mit dem BBC Philharmonic Orchestra. Konzerte mit dem San Francisco Symphony Orchestra und dem National Symphony Orchestra of Washington. Bach-Aufführungen in Deutschland mit Christine Schäfer und Matthias Goerne. Sie erhält einen Grammy® für ihr Album mit Violinkonzerten von Sibelius und Schönberg mit dem Symphonieorchester des schwedischen Rundfunks und Esa-Pekka Salonen und wird mit einem Classic FM Gramophone Award als »Künstlerin des Jahres« ausgezeichnet

2009    
Spielt die Uraufführung von Jennifer Higdons Violinkonzert. Sibelius’ Violinkonzert mit den Wiener Symphonikern, Glasunows Violinkonzert mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra sowie Mozarts Violin¬konzert Nr. 5 mit dem Festival-Orchester Budapest. Recital-Tournee mit der Pianistin Valentina Lisitsa in Japan, Südamerika, den USA und ganz Europa.

2010    
Japan-Tournee mit dem Philharmonia Orchestra und Esa-Pekka Salonen; Konzertreisen in Europa mit dem Royal Scottish National Symphony Orches¬tra und dem New Zealand Symphony Orchestra; Europatournee mit Werken von Bach mit der Sopranistin Mojca Erdmann, dem Bariton Matthias Goerne und dem Münchener Kammerorchester; Auftritt bei den Salzburger Festspielen mit dem Gustav Mahler Jugendorchester; Konzerte mit den Symphonie¬orchestern von Boston, Pittsburg, Dallas, Cincinnati und Island, dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, dem Los Angeles Philharmonic Orchestra und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Veröffentlichung: ein Album mit Stücken aus Oratorien und Kantaten von Bach für Geige und Gesangsstimmen mit Christine Schäfer und Matthias Goerne

2011    
Asien-Tournee mit dem English Chamber Orchestra; Konzerte mit dem Orchestre National de Lyon, Orchestre Philharmonique de Radio France, Gewandhausorchester Leipzig, Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, Philharmonischen Orchester des niederländischen Rundfunks, der NDR Radiophilharmonie Hannover (in Deutschland und Warschau), dem hr-Sinfonieorchester (Deutschland-Tournee), Zürcher Kammer¬orchester, Orquesta Simfònica de Barcelona, dem Borusan Istanbul Philharmonic Orchestra, den Symphonieorchestern von Baltimore und Alabama sowie dem Curtis Symphony Orchestra (in Philadelphia und in der Carnegie Hall). Recitals in Nordamerika, Japan und Europa, meist mit den Violinsonaten von Charles Ives und der Pianistin Valentina Lisitsa. Veröffentlichung: die Violinkonzerte von Tschaikowsky und Jennifer Higdon (Welt-Ersteinspielung dieses mit dem Pulitzer-Preis ausgezeich¬neten Werks) mit Vasily Petrenko am Pult des Royal Liverpool Philharmonic Orchestra

2012    
Asien-Tournee mit dem hr-Sinfonieorchester; Großbritannien-Tournee mit der Camerata Salzburg; Deutschland-Tournee mit der Deutschen Kammerphilharmonie; Konzerte mit dem Royal Scottish National Symphony Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra, der Staatskapelle Berlin, dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien, RTÉ National Symphony Orchestra, Symphonieorchester des dänischen Rundfunks sowie den Symphonieorchestern von Pittsburg, Houston, San Francisco, Montreal und Island; Recitals mit dem Pianisten Cory Smythe in London (Wigmore Hall), Spanien, Deutschland, der Schweiz, Italien und Österreich. Veröffentlichungen: Violinsonaten von Charles Ives mit Valentina Lisitsa sowie Silfra, ein Projekt mit Hauschka, dem gefeierten Komponisten/Pianisten auf Präpariertem Klavier

2013    
Geplant sind unter anderem Konzerte mit dem Symphonieorchester von Seattle und dem Philadelphia Orchestra

3/2012